DER NACHWUCHS ELEKTRISIERT – JENOPTIK ERÖFFNET WERKSTATT FÜR JUGENDLICHE

Neue Jugend-Unternehmenswerkstatt bei Jenoptik in Triptis ist Anlaufpunkt für technikbegeisterte Kinder und Jugendliche

Die neue Jugend-Unternehmenswerkstatt (JUW) bei der JENOPTIK Optical Systems GmbH in Triptis wurde am Dienstag, dem 28.05. in Triptis von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG, und dem Vorstandsteam der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) Dr. Sven Günther und Christiane Kilian eröffnet.

Die Jugend-Unternehmenswerkstatt ist damit der neueste Anlaufpunkt für technikbegeisterte Jugendliche im Saale-Orla-Kreis. Zukünftig können sie direkt am Produktionsstandort der Jenoptik die Grundlagen von Metallverarbeitung, Elektrotechnik und additiver Fertigung wie 3D-Druck kennenlernen. In der JUW können die Jugendlichen nach der Schule unter anderem ihre eigene Uhr bauen.

Minister Wolfgang Tiefensee und das STIFT-Vorstandsteam Dr. Sven Günther und Christiane Kilian überreichten dem Jenoptik Chef Stefan Traeger und Paul Altmann, Jenoptik-Standortleiter Triptis, die JUW-Plakette, die das Unternehmen als Jugend-Unternehmenswerkstatt auszeichnet.

„Es freut mich sehr, dass mit der Jenoptik eines der erfolgreichsten Thüringer Unternehmen eine Jugend-Unternehmenswerkstatt eröffnet. Praxisnah zu lernen und sich auszuprobieren, bereitet nicht nur Freude, sondern fördert auch die Persönlichkeitsentwicklung. Die Jugend-Unternehmenswerkstätten sind daher ideale Lernorte außerhalb der Schule. Die Werkstätten tragen aktiv dazu bei, junge Menschen frühzeitig für MINT-Berufe zu begeistern und so dem akuten Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ich danke der Jenoptik für ihr Engagement und wünsche viel Erfolg“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender Jenoptik ergänzte: „Wir sind stolz auf die neue Jugend-Unternehmenswerkstatt. Wir schaffen damit am Standort Triptis ein Angebot für Jugendliche, die unsere Mitarbeiter:innen von morgen werden könnten. Wir danken dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen für die Unterstützung und freuen uns auf den Schwung und Ideenreichtum der Jugendlichen.“

STIFT-Vorstand Dr. Sven Günther: „Das Engagement der JENOPTIK ist ein hervorragendes Beispiel für unternehmerisches MINT-Engagement in Thüringen. So fördert die JENOPTIK die Imaginata in Jena und ist gemeinsam mit uns Landespate für den Wettbewerb Jugend forscht. Jugend-Unternehmenswerkstätten überwinden die Grenzen zwischen regionalen Schulen und Unternehmen, basierend auf konkreten Kooperationen. Kindern und Jugendlichen bietet sich damit die Möglichkeit, Unternehmen ihrer Region kennenzulernen, mit Mitarbeitenden in Kontakt zu kommen und sich an konkreten Technologien auszuprobieren."

STIFT-Vorständin Christiane Kilian: „Mit der JENOPTIK Jugend-Unternehmenswerkstatt wollen wir Kinder und Jugendliche für MINT-Berufe und das großartige Unternehmen begeistern. Hier bekommen sie die Chance, ihre Interessen praktisch auszuprobieren oder auch neue Interessen zu entwickeln und auszubauen."

Auf einem Rundgang wurde sichtbar, welche Möglichkeiten es in der neuen Jugend-Unternehmenswerkstatt gibt. Neben dem Lernen von praktischen Fertigkeiten an Maschinen bietet die Jugend-Unternehmenswerkstatt auch Raum für eigene Ideen der Jugendlichen. Diese können mit der Unterstützung der Profis aus dem Unternehmen weiterentwickelt und umgesetzt werden.

Mit den Jugend-Unternehmenswerkstätten ermöglicht die STIFT praxisnahe MINT-Bildung und setzt einen wichtigen Baustein für die Berufsorientierung für Kinder und Jugendliche. Ein Erfolgsmodell auch für Unternehmen, die so einen ersten Kontakt zu den potenziellen Fachkräften von morgen knüpfen und sich als Ausbildungsbetrieb präsentieren.

Aktuell gibt es an 21 Standorten in Thüringen Jugend-Unternehmenswerkstätten. In den kommenden Jahren sollen im ganzen Freistaat weitere JUW aufgebaut werden, welche unterschiedlichste MINT-Projekte umsetzen und jungen Menschen die handwerklich-technischen Berufe näherbringen. Thüringer Unternehmen sind eingeladen, gemeinsam mit der STIFT Räume für eine gezielte Nachwuchsförderung zu schaffen, in denen junge Menschen ihre Talente entdecken und die ersten Grundsteine für ihre berufliche Zukunft legen können.