STIFT Thüringen - Akuelles https://www.stift-thueringen.de/ de STIFT Thüringen - Akuelles https://www.stift-thueringen.de/fileadmin/template/img/mein_rss.gif https://www.stift-thueringen.de/ TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 02 Aug 2021 09:32:00 +0200 Erfolgreicher Exit für STIFT-Beteiligung: Evonik übernimmt Biotech-Unternehmen JeNaCell https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=500&cHash=da20ba1c4ddc01b893ab4b9b0e88c30d Evonik erweitert mit der Übernahme von JeNaCell sein Portfolio an Biomaterialien für die...
  • Evonik erweitert mit der Übernahme von JeNaCell sein Portfolio an Biomaterialien für die Medizintechnik
  • JeNaCell wird mit der Unterstützung von Evonik das volle Potential seiner innovativen Technologie ausschöpfen können und seine Technologieplattform weiter ausbauen
  • Gemeinsam mit dem dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanzierte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) die Seedrunde im Jahr 2012
  • 2015 beteiligte sich die bm|t, gemeinsam mit der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und dem HTGF-Fondsinvestor Evonik Venture Capital an JeNaCell

  • Jena/Essen/Bonn/Erfurt, 2. August 2021 – Evonik übernimmt das deutsche Biotech-Unternehmen JeNaCell vollständig und erweitert damit das eigene Portfolio an Biomaterialien um biotechnologisch gewonnene Cellulose. Das von JeNaCell entwickelte naturidentische Material wird in der Medizintechnik und Dermatologie zur Versorgung von Wunden und Verbrennungen sowie zur Hautberuhigung eingesetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von JeNaCell werden weiter am Entwicklungs- und Produktionsstandort in Jena beschäftigt sein. „JeNaCell ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wertvoll die deutsche Innovationslandschaft für große Unternehmen ist“, sagt Bernhard Mohr, Leiter von Evonik Venture Capital (EVC). „Das Konsortium aus führenden deutschen Investoren hat den Branchenwandel hin zu naturidentischen Materialien früh erkannt und JeNaCell aktiv bei der Entwicklung dieser Technologie unterstützt und begleitet. EVC lernte das Start-up durch den HTGF kennen. Die Relevanz für die Innovationswachstumsfelder des Konzerns waren für das Investment entscheidend.“ „Unser junges Unternehmen hat seit der Gründung eine aufregende Entwicklung durchlaufen. Wir freuen uns sehr darauf, unserer Vision nun gemeinsam mit Evonik folgen und unser volles Potential ausschöpfen zu können. Möglich ist das, weil unser über die Jahre gewachsenes Investorenteam uns immer und in allen Belangen konsequent unterstützt hat“, sagt Dana Kralisch, Geschäftsführerin von JeNaCell und betont, wie dankbar das ganze Team für diese essentielle Unterstützung während der ersten, risikoreichen Jahre des Unternehmensaufbaus ist. 2010 hatte der High-Tech Gründerfonds im Rahmen seiner umfangreichen Juryarbeit JeNaCell als Juror von EXIST kennengelernt und gemeinsam mit STIFT und einer Deutschen Investorenfamilie im Jahr 2012 die Seedrunde finanziert. 2015 kamen im Rahmen der Series A die bm|t, gemeinsam mit der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und im Second Closing Evonik Venture Capital (EVC) hinzu. EVC als Leadinvestor sowie bm|t und HTGF haben den Löwenanteil des Finanzierungsbedarfs in mehreren gemeinsamen Finanzierungsrunden gestemmt. Nach der vollständigen Übernahme wird das Portfolio von JeNaCell jetzt in das Health Care-Geschäft von Evonik integriert. Der Konzern beschleunigt damit die Weiterentwicklung der Wachstums-Division Nutrition & Care hin zu einem Systemlösungsanbieter sowie den Ausbau der divisionsweiten Technologieplattform für natürliche Materialen in der Medizintechnik. „Die Übernahme von JeNaCell durch Evonik zeigt eindrucksvoll, wie die Zusammenarbeit von Start-ups und Konzernen zu einer Win-Win-Situation führt“, betont Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds.  „Wir freuen uns, dass wir als Seedinvestor als Plattform für den Austausch zwischen Startups, Investoren, Industrie und Mittelstand dazu einen Beitrag leisten können“, so Frankenberg weiter. JeNaCell ist eine Ausgründung der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Begonnen hat es mit einer kleinen Pilotanlage auf zwei Labortischen, heute steht in Jena eine große Reinraum-Produktionshalle mit Hexa-Anlagen. Im Jahr 2017 brachte das Unternehmen sein erstes Produkt epicite auf den Markt. Die medizinischen Wundauflagen zur Versorgung chronischer Wunden, chirurgischer Wunden und Verbrennungen basieren auf biotechnologisch gewonnener Cellulose. Dabei handelt es sich um ein hautfreundliches und weiches Biomaterial, das für ein heilungsförderndes Mikroklima auf der Wunde sorgt und sich schmerzfrei ablösen lässt. Weitere von JeNaCell entwickelte Technologien umfassen Weichgewebe-Implantate, transdermale Freisetzungssysteme und dermatologische Anwendungen. Martin Pfister, Principal des HTGF, lernte JeNaCell bereits 2010 kennen: „Die Energie, mit der die Gründerinnen das während ihrer Promotion im Labormaßstab entwickelte Verfahren zur Herstellung von Biotech-Cellulose präsentierten, beeindruckte. Gemeinsam sind wir durch alle typischen Höhen und Tiefen eines Startups gegangen und ich freue mich sehr, dass JeNaCell nun die Produkte in einem viel größeren Rahmen weiterentwickeln und zu den Kunden bringen kann.“ Katrin Uschmann, Senior Investment Manager der bm|t kommentiert: „Es freut mich besonders, mit Evonik einen am Markt erfahrenen und strategisch bestens passenden Partner für die JeNaCell gefunden zu haben, der das Unternehmen am Standort Thüringen weiter entwickeln will. Im Gegenzug erhält Evonik ein hochinnovatives Produkt sowie ein exzellentes Team.“ „Die JeNaCell GmbH steht exemplarisch für die hervorragenden Technologiegründungen aus Thüringen. Neben der Etablierung unserer Unterstützung innovativer Gründungen haben wir konsequent den Bereich Mission Investing innerhalb unserer Vermögensanlage aufgebaut. Als eine der ersten Investor*innen durften wir das Gründerinnen-Team um PD Dr. Dana Kralisch begleiten. Wir gratulieren herzlich zum Erfolg der JeNaCell GmbH und danken allen, die von Anfang an an die Technologie und das Team der JeNaCell geglaubt haben“, so Dr. Sven Günther, geschäftsführender Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

    Über Evonik Venture Capital
    Mit einem Fondsvolumen von 250 Mio. € hat Evonik Venture Capital (EVC) seit 2012 mehr als 30 Investitionen in Direkt- und Fondsanlagen getätigt. EVC hat Vertretungen in Deutschland, den USA und China und investiert in innovative Technologien und disruptive Geschäftsmodelle in den Bereichen Nutrition & Care, Specialty Additives und Smart Materials sowie in Technologien, die den digitalen Wandel unterstützen. Das EVC-Team aus erfahrenen Investment-Managern bietet den Portfoliounternehmen umfassende Unterstützung. Der Investitionsumfang reicht von der Früh- bis zur Wachstumsphase mit einem Investitionsvolumen pro Portfoliounternehmen von bis zu 15 Mio. €.

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 mehr als 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen Digital Tech, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Mehr als 3 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.700 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 130 Unternehmen erfolgreich verkauft.
    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Unternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Bank, Deutsche Post DHL, Dräger, 1+1 AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG. https://www.htgf.de/de/ Medienkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Stefanie Grüter, Head of Marketing & Communications
    T.: +49 228 82300 188 | s.grueter@htgf.de Investorenkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Martin Pfister, Principal
    T.: +49 228 82300 123 | m.pfister@htgf.de
    Über bm|t
    Die bm t mit Sitz in Erfurt ist die erste Adresse für Venture Capital-Investments in Thüringen. Die bm t verwaltet derzeit zehn Investmentfonds mit einem Gesamtvolumen von 440 Mio. EUR und investiert in innovative Unternehmen nahezu aller Branchen und in allen Phasen der Unternehmensentwicklung. www.bm-t.de
    Über STIFT
    Die STIFT unterstützt seit ihrer Gründung 1993 selbstlos Thüringer Akteure in Bildung, Forschung, Entwicklung, Innovation und Unternehmertum entlang der gesamten Bildungs- und wirtschaftlichen Entwicklungskette. Von der kindlichen Neugier bis zum brillanten Forschergeist, von der innovativen Geschäftsidee bis zum erfolgreichen Technologieunternehmen. 2019 startete das von der STIFT initiierte Thüringer Regionale Innovationsprogramm (TRIP), das als Incubator-/Acceleratorprogramm ambitionierten Startups Expertise, Workshops, Budget und Vernetzung mit Investor*innen, Unternehmen und Innovator*innen mit dem Schwerpunkt Investment Readyness bietet. Auch mit der direkten Unterstützung innovativer Gründungen setzt die STIFT hier an und investiert als Frühphasen- und Side-Investorin in erfolgversprechende Thüringer Startups. www.stift-thueringen.de

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    Aktuelles Mon, 02 Aug 2021 09:32:00 +0200
    Projektstart "Entwicklung von MINT-Regionen in Thüringen" https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=497&cHash=8f760a8fab4d3680eddf57cb7d823257 Heute erfolgte die Übergabe eines Zuwendungsbescheides für das Projekt „Entwicklung von... außerschulische MINT-Bildung in Thüringen breiter aufstellen und nachhaltig stärken.

    Hauptziele sind der nachhaltige Auf- und Ausbau des Netzwerkes der Thüringer Schülerforschungszentren, in denen interessierte und talentierte Schüler*innen MINT-Angebote wahrnehmen können und ideale Voraussetzungen vorfinden, sich mit eigenen MINT-Projekten zu beschäftigen. Inhaltlich knüpft das Projekt nahtlos an ein Vorgängerprojekt des TMBJS und der STIFT „Schülerforschungszentren als Kerne von MINT-Regionen“ an. Unter der Beteiligung vieler Akteure ist es in den vergangenen Jahren bereits gelungen, hochwertige MINT-Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler*innen, z. B. bei der Erstellung von Projekt- oder Seminarfacharbeiten in authentischen Lernumgebungen anzubieten, eine regionale Sichtbarkeit zu generieren und das Netzwerk Schülerforschungszentren Thüringen in Koordination durch die STIFT aufzubauen.

    In den nächsten Jahren soll aus den Schülerforschungszentren der Auf- und Ausbau lebendiger regionaler Netzwerke für gute außerschulische MINT-Bildung vorangetrieben werden. Dafür werden gemeinsam mit weiteren Akteuren vor Ort in „MINT-Action-Teams“ regionalspezifische Aktivitäten entwickelt, um regelmäßig spannende MINT-Angebote für Schüler*innen zu etablieren, einen Informationsaustausch zwischen den Akteuren zu sichern, Synergien zu schaffen, Kooperationen zu stiften und feste Anlauforte für MINT-Interessierte auf- und auszubauen.

    „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der STIFT auf die nächste Etappe der MINT-Förderung in Thüringen gehen können“, erklärt Bildungsstaatssekretärin Dr. Julia Heesen. „Mit den Schülerforschungszentren haben wir den richtigen Ansatz für außerschulische Lern- und Bildungsorte in den Regionen. Diese Orte wollen wir nun kraftvoll weiterentwickeln. Die Förderung mathematischer und naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern ist ein Kernelement moderner Bildung und Pädagogik in Thüringen.“

    „Hier haben wir sowohl jene MINT-Akteure in Thüringen im Blick, welche bereits in den Regionen aktiv sind und durch tolle Angebote für Schüler*innen eine regionale Wirkung entwickelt haben – z. B. die Schülerlabore , Schulen, Vereine, Lehrer*innen und Ehrenämtlern, aber auch jene Initiativen, welche sich gerade auf den Weg machen, wie die Thüringer MINT-Cluster, die im Rahmen der BMBF-Initiative „MINT-Bildung für Jugendliche“ gefördert werden. Sie sind herzlich zu einer aktiven Mitarbeit in den regionalen MINT-Action-Teams eingeladen!“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

    Im November 2020 hat die STIFT den MINT-Beirat Thüringen ins Leben gerufen. Er soll das zentrale Forum für den Austausch zwischen den Akteuren der MINT-Bildung in Thüringen werden, über den die Einbindung externer Netzwerkpartner gelingt, ebenso wie der Anschluss an landesweite und bundesweite Initiativen und Stiftungen (z. B. Stiftung Jugend forscht e. V., Stiftung Haus der kleinen Forscher, Körber-Stiftung, MINTvernetzt), die Identifizierung bedarfsgerechter MINT-Angebote, das Stiften von Kooperationen, das Setzen von Impulsen sowie die Sondierung gemeinsamer Projekte.

    „Unsere Aufgabe bei der Stärkung der außerschulischen MINT-Bildung in Thüringen ist es auch, Schnittstellen auszumachen und zu aktivieren, welche eine unkomplizierte Einbindung weiterer Akteure in die Aktivitäten der MINT-Regionen erlauben. Engagierte müssen dort abgeholt werden, wo sie sich für außerschulische MINT-Bildung engagieren wollen und können. Dies kann nur regional geschehen und verspricht dadurch auch ein nachhaltiger Ansatz zu sein, um flächendeckend wertvolle und spannende MINT-Angebote für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.“, so Dr. Sebastian Germerodt. Informationen und Ansprechpartner zu den Schülerforschungszentren/MINT-Regionen in Thüringen finden Sie unter https://jungforscher-thueringen.de/sfz/ 


    Ansprechpartner

    Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
    Dr. Sebastian Germerodt
    Projektleitung Netzwerk Schülerforschungszentren Thüringen/MINT-Regionen Thüringen
    Peterstraße 3, 99084 Erfurt
    0361 7892352 | 0163 7738782
    sebastian.germerodt@stift-thueringen.de 


    Hintergrund Schülerforschungszentren
    Schülerforschungszentren sind außerschulische Lernorte mit bedarfsgerechten Angeboten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Hier erhalten Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren – unabhängig von der Schulart - die Möglichkeit, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen. Dazu werden beispielsweise wöchentliche Forscherclubs, Ferienworkshops und gemeinsame Aktionen mit Unternehmen der Region angeboten. Aktuell gibt es Schülerforschungszentren an 10 Standorten in Thüringen: Erfurt (2), Jena, Gera, Nordhausen, Ilmenau, Schmalkalden, Waltershausen, Rudolstadt und Gotha. Die Thüringer Schülerforschungszentren werden koordiniert von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und regionalen Trägern finanziert. Zu Letzteren gehören als Trägerinstitutionen der Schülerforschungszentren die Technische Universität Ilmenau, die Hochschule Nordhausen, die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Schmalkalden, die DHGE Gera-Eisenach sowie die Städte Erfurt, Gotha und Gera, das igz Rudolstadt, und engagierte Vereine wie der witelo e. V. Jena, der FöBi - Verein zur Förderung und Bildung Jugendlicher e. V. Gotha und der BOWACO Förderverein zur praktischen Berufsorientierung von Schülern und Jugendlichen e. V. Waltershausen. Die Schülerforschungszentren sind miteinander, auf Landes- wie auf Bundesebene, stark vernetzt und agieren als Kerne der sieben MINT-Regionen in Thüringen. | mehr: https://jungforscher-thueringen.de/sfz
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    Aktuelles Fri, 16 Jul 2021 13:59:00 +0200
    Jugend forscht: „Zufällig genial?“ – Auftakt zur 57. Wettbewerbsrunde https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=496&cHash=bd497f6c660fd56361c1f2089edc1e4b Unter dem Motto "Zufällig genial?" startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich...
    Jugend forscht ermutigt alle Jungforscherinnen und Jungforscher, sich der Herausforderung zu stellen, zu forschen und zu experimentieren, zu tüfteln und zu erfinden – und dem Zufall Raum zu geben. Für alle interessierten Kinder und Jugendlichen gilt: Wenn Du mitmachen willst, musst Du kein zweiter Thomas Edison sein, aber mit Neugier, Kreativität und auch Beharrlichkeit Dein Ziel verfolgen. Und vielleicht entsteht dabei ganz zufällig ein genialer Gedanke oder eine bahnbrechende Idee. Also, worauf wartest Du? Melde Dich an bei Jugend forscht 2022!

    Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2021. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2021 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Auf­gaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwis­senschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

    Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2022 müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2022. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

    "Nach der erfolgreichen Online-Durchführung der 56. Runde von Jugend forscht/Schüler experimentieren freuen wir uns bereits heute auf die im kommenden Jahr hoffentlich im ganzen Bundesgebiet wieder in Präsenz stattfindenden Wettbewerbsveranstaltungen", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. "Denn zur DNA unseres Wettbewerbs gehören sowohl die Präsentation der Forschungsprojekte live vor Ort als auch der direkte persönliche Austausch der Teilnehmenden untereinander wie auch mit Expertinnen und Experten sowie der interessierten Öffentlichkeit."

    Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

    Quelle / Kontakt:
    Stiftung Jugend forscht e. V. | presse(at)jugend-forscht.de | www.jugend-forscht.de Weitere Informationen und Kontakt in Thüringen: Ines Vogel
    Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
    0361 78923-50 | jungforscher@stift-thueringen.de
    https://jungforscher-thueringen.de/jugend-forscht-thueringen ]]>
    Aktuelles Thu, 15 Jul 2021 13:46:00 +0200
    Bufdi für Jungforscher Thüringen gesucht! https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=495&cHash=7d15e7de34cf88767222ff36c816a900 Für das Projekt Jungforscher Thüringen suchen wir ab September Freiwillige im Rahmen des... Freiwillige (m, w, d) im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD)
    für das Projekt Jungforscher Thüringen


    Beschreibung der Einsatzstelle Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist eine Stiftung privaten Rechts, welche sich mit der Initiative Jungforscher Thüringen in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Akteur in der schulischen wie außerschulischen MINT-Bildung in Thüringen entwickelt hat. Zusammen mit starken Partnern aus Forschung, öffentlichen Trägern, Vereinen und Ehrenamt ist es möglich, junge Menschen über den gesamten Bildungsweg, von der Kita bis zur Berufs- und Studienwahl, für MINT-Themen zu begeistern, Methoden und Kompetenzen zu vermitteln sowie Talente zu fördern und zu unterstützen. Die STIFT ist Netzwerkpartner u. a. für das Haus der kleinen Forscher, Patenunternehmen für den Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren und Förderer von außerschulischen Lernorten wie den Schülerforschungszentren in Thüringen.  Auch daran anschließend wirkt die STIFT beispielsweise bei der Begleitung von jungen Gründern durch die Gründungsexpert*innen von ThEx innovativ, der Unterstützung internationaler Vernetzung durch das Enterpreise Europe Network und der Würdigung gestandener innovativer Unternehmen mit dem Innovationspreis Thüringen mit. mehr: https://www.stift-thueringen.de | https://jungforscher-thueringen.de
    Beschreibung der Stelle
    • Alter:                        18 - 24 Jahre
    • Frühester Beginn:     01.09.2021
    • Stellenanteil:            40 h (Vollzeit)
    • Einsatzzeit:               in der Regel 12 Monate, es können aber auch kürzere Einsatzzeiten
                                       (mind. 6 Monate) vereinbart werden
    Sie sind neugierig? Sie haben Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)? Sie sind gern im Kontakt mit Schüler*innen? Sie können andere mit Ihrer Begeisterung für ein Projekt anstecken?

    Wir suchen MINT-Botschafter*innen - also Leute, die selber MINT mögen und vielleicht auch schon eigene Projekte in diesem Bereich erarbeitet haben (z. B. Seminarfacharbeiten, Projektarbeiten/Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren). Idealerweise sind Sie selbst noch nicht lange aus der Schule raus und können sich in Schüler*innen hineinversetzen.

    Die Kernaufgabe als MINT-Botschafter*in ist es, Schüler*innen in Thüringen dafür zu begeistern, eigene Projekte an den Schulen und/oder Schülerforschungs-zentren durchzuführen und an MINT-Wettbewerben teilzunehmen. Dafür besuchen Sie Schulen, betreuen Informationsveranstaltungen und -stände. Mit diesen Erfahrungen helfen Sie dem Team von Jungforscher Thüringen gute Angebote für Schüler*innen zu entwickeln. Zusammen mit den Mitarbeiter*innen der STIFT am Standort Erfurt betreuen Sie Workshops und Forscherclubs an den Schülerforschungszentren und an Schulen.

    Was wir bieten
    • eine intensive Einarbeitung in das Projekt
    • Teilnahme am Seminarprogramm für Bundesfreiwilligendienstler*innen
    • spannende Aufgaben bei der Betreuung von Schülerprojekten und im Rahmen des Wettbewerbes Jugend forscht/Schüler experimentieren
    • Einblick in verschiedene Tätigkeiten
    • ein Taschengeld von 300 EUR pro Monat
    • ein qualifiziertes Zeugnis nach Abschluss des Dienstes
    Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung an: Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
    Ines Vogel
    Projektleiterin Jungforscher Thüringen
    Peterstraße 3, 99084 Erfurt
    0361 7892350
    ines.vogel@stift-thueringen.de ]]>
    Aktuelles Mon, 12 Jul 2021 07:32:00 +0200
    MINT(Y) Summer: Sommerferien-Angebote der Schülerforschungszentren Thüringen https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=494&cHash=392c7d61d02f517de6a7c5ff34e2f3f4 Das Netzwerk „Schülerforschungszentren Thüringen“ bietet in den Sommerferien ein breites Angebot... breites Angebot von Workshops quer durch die MINT-Fächer an. Die Angebote richten sich an Schüler*innen der Klassen 4 bis 10, aber auch an Schulen, die externe Kooperationspartner für Angebote in den Sommerferien suchen. Das Netzwerk Schülerforschungszentren wird zentral von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) im Rahmen der Initiative Jungforscher Thüringen koordiniert. Die Angebote sind an die Initiative der „bildungsunterstützenden Ferienkurse“ des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) für die Thüringer Schüler*innen in den Sommerferien angelehnt und möchten dessen Kernanliegen aus dem außerschulischen Lernsektor heraus unterstützen.

    „Die Corona-Pandemie brachte für die Thüringer Schülerinnen und Schüler Homeschooling, Wechselunterricht und Ausfallstunden. Gleichzeitig sind durch die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie und die neuen Lernformate wichtige Komponenten, wie der Austausch in der Gruppe und das gemeinsame Lernen, zu kurz gekommen. Nun, da es die Bedingungen wieder zulassen, möchten auch wir den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten bieten, wieder zusammen zu kommen und gemeinsam in den Schülerforschungszentren zu tüfteln und zu experimentieren. Dafür bietet das Netzwerk Schülerforschungszentren viele abwechslungsreiche und spannende Workshops quer durch den MINT-Kosmos. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.“, so Dr. Sebastian Germerodt, Projektleiter des Netzwerkes Schülerforschungszentren bei der STIFT.

    Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller Angebote der Schülerforschungszenten Thüringen. Diese finden Sie auch auch online unter: https://jungforscher-thueringen.de/kalender/

    Informationen und Ansprechpartner zu den Schülerforschungszentren/MINT-Regionen in Thüringen finden Sie unter https://jungforscher-thueringen.de/sfz/
    Weitere Informationen zur Initiative „bildungsunterstützenden Ferienangeboten“ des TMBJS finden Sie unter: https://www.erste-reihe-thueringen.de/ich-interessiere-mich-fuer/sommerferienkurse


    Angebote der Schülerforschungszentren Thüringen in den Sommerferien 2021:


    Ferienwoche 1 (26.07. - 30.07.)
    • „Experimentieren, Forschen und Programmieren“ Workshop-Angebote des Schülerforschungszentrums Jena
    • „Einstieg ins Programmieren mit Scratch“, ein Workshop des Schülerforschungszentrums Rudolstadt, Klasse 5 bis 7
    • „Walking with insects - Insektenbewegungen filmen und in 3D animieren“, ein gemeinsamer Workshop der Schülerforschungszentren Schmalkalden und Erfurt an der FH Erfurt, 10 - 14  Jahre
    • „Ist KI die Zukunft?“, „Technik ist alles im Leben?“, „Werksspionage im Bereich der Natur“, verschiedene Workshop-Angebote des Schülerforschungszentrums Waltershausen
    • „Games Camp - Einführung in die Programmierung und Erstellung erster eigener Spiele“, ein Workshop des Schülerforschungszentrums Rudolstadt, ab 12 Jahre
    • „Klein, aber oho – Robotik-Workshop“, ein Workshop für die Schüler*innen am Henfling-Gymnasium Meiningen mit dem Schülerforschungszentrum Schmalkalden, Klasse 9 bis 10
    • „Robotik & Co.“, ein Workshop der RoboThek Gotha, Klasse 3 bis 7
    • „Programmieren für Einsteiger mit Scratch“, ein Workshop für die Schüler*innen der Regelschule Bad Frankenhausen vom Schülerforschungszentrum Nordhausen

    Ferienwoche 2 (02.08. - 06.08.)
    • „Ökosystem Boden“, ein Workshop vom Schülerforschungszentrum Erfurt an der FH Erfurt, Klasse 5 bis 10
    • „Die Natur als Vorbild“, „Mit Mathematik die Welt verstehen“, „Werksspionage im Bereich der Natur“,“ Technik ist alles im Leben?“, „Künstliche Neuronale Netze Programmieren“ verschiedene Workshop-Angebote des Schülerforschungszentrums Waltershausen
    • „Streifzug durch die Naturwissenschaften“, ein Workshop des Schülerforschungszentrums Rudolstadt, 10 -18 Jahre
    • „Programmieren mit Scratch – Erfinde deinen eigenen Roboter!“, ein gemeinsamer Workshop des Schülerforschungszentrums Ilmenau und der RoboThek Gotha, 10 - 12 Jahre
    • „Die Umweltretter- Woche“, ein Workshop des Schülerforschungs-zentrums Schmalkalden im Kloster Veßra, Klasse 5 bis 7
    • „Swing it, Arduino - klassische Physikexperimente neu gedacht“, ein Workshop für die Schüler*innen am Henfling-Gymnasium Meiningen mit dem Schülerforschungszentrum Schmalkalden, ab 12 Jahre

    Ferienwoche 3 (09.08. - 13.08.)
    • Feriencamp des Schülerforschungszentrums Ilmenau zusammen mit dem Jugendamt Ilmenau
    • „Werksspionage im Bereich der Natur“, „Ist KI die Zukunft?“, „Künstliche Neuronale Netze Programmieren“, „Phänomene selbstständig erforschen und erkunden“ verschiedene Workshop-Angebote des Schülerforschungszentrums Waltershausen
    • „Ökosystem Boden“, ein Workshop vom Schülerforschungszentrum Erfurt an der FH Erfurt, Klasse 5 bis 10
    • „Biologische Vielfalt entdecken“ mit dem Schülerforschungszentrum Nordhausen, Klasse 5 bis 7


    Ferienwoche 4 (16.08. - 20.08.)
    • Forscherzeit am Schülerforschungszentrum Gera, Klasse 5 bis 12
    • „Werksspionage im Bereich der Natur“, „Phänomene selbstständig erforschen und erkunden“ verschiedene Workshop-Angebote des Schülerforschungszentrums Waltershausen
    • „Chemie im Badezimmer“, ein Workshop des Schülerforschungszentrums Nordhausen, Klasse 8 bis 11

    Ferienwoche 5 (23.08. - 27.08.)
    • „Chemie im Alltag“, ein Workshop für die Schüler*innen am Goethe-Gymnasium/Rutheneum in Gera vom Schülerforschungszentrums Gera
    • „Programmieren mit Scratch“, ein Workshop für die Schüler*innen am Goethe-Gymnasium/Rutheneum in Gera vom Schülerforschungszentrum Gera
    • „Spaß mit Chemie“, ein Workshop für die Schüler*innen der Regelschule Uder vom Schülerforschungszentrum Nordhausen
    • Forscherzeit am Schülerforschungszentrum Gera, Klasse 5 bis 12
    • „Über die Bionik“, „Mit Mathematik die Welt verstehen“, „Die Vermessung des Waldes“, „Werksspionage im Bereich der Natur“, „Phänomene selbstständig erforschen und erkunden“, „Warum ist Mathematik auch morgen wichtig?“ verschiedene Workshop-Angebote des Schülerforschungszentrums Waltershausen

    Ferienwoche 6 (30.08. - 03.09.)
    • „Experimentieren, Forschen und Programmieren“ Workshopangebote des Schülerforschungszentrums Jena
    • „Kunst und Chemie“, ein Workshop des Schülerforschungszentrums Nordhausen, Klasse 9 bis 12
    • „Warum ist Mathematik auch morgen wichtig?“, „Mit Mathematik die Welt verstehen“, „Die Vermessung des Waldes“, „Ist KI die Zukunft?“, „Werksspionage im Bereich der Natur“, „Phänomene selbstständig erforschen und erkunden, Technik ist alles im Leben?“, „Das smarte Haus“ verschiedene Workshop-Angebote des Schülerforschungszentrums Waltershausen
    • Forscherzeit am Schülerforschungszentrum Gera, Klasse 5 bis 12
    • „Robotik & Co.“ ein Workshop der RoboThek Gotha, Klasse 3 bis 7
    • „MINT-Party - spannende Experimente mit Robotern", ein Workshop für die Schüler*innen am Philipp-Melanchton-Gymnasium Schmalkalden vom Schülerforschungszentrum Schmalkalden, Klasse 5 bis 6

    Ansprechpartner

    Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
    Dr. Sebastian Germerodt
    Projektleitung Netzwerk Schülerforschungszentren /MINT-Regionen Thüringen
    Peterstraße 3, 99084 Erfurt
    0361 7892352 | 0163 7738782
    sebastian.germerodt@stift-thueringen.de
    www.stift-thueringen.de



    Hintergrund Schülerforschungszentren:
    Schülerforschungszentren sind außerschulische Lernorte mit bedarfsgerechten Angeboten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Hier erhalten Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren – unabhängig von der Schulart - die Möglichkeit, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen. Dazu werden beispielsweise wöchentliche Forscherclubs, Ferienworkshops und gemeinsame Aktionen mit Unternehmen der Region angeboten. Aktuell gibt es Schülerforschungszentren an 10 Standorten in Thüringen: Erfurt (2), Jena, Gera, Nordhausen, Ilmenau, Schmalkalden, Waltershausen, Rudolstadt und Gotha. Die Thüringer Schülerforschungszentren werden koordiniert von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und regionalen Trägern finanziert. Die Schülerforschungszentren sind miteinander, auf Landes- wie auf Bundesebene, stark vernetzt und agieren als Kerne der sieben MINT-Regionen in Thüringen. | mehr: https://jungforscher-thueringen.de/sfz ]]>
    Aktuelles Thu, 08 Jul 2021 08:51:00 +0200
    Impulse für Bildung, Forschung, Unternehmertum und Innovation in Thüringen https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=493&cHash=02e64347490969a58c636b49fba9d579 Anlässlich der heutigen Kuratoriumssitzung der STIFT konnte der Vorstand der Stif-tung ein... Jahresbericht der STIFT 2019/2020 mit preisgekrönten Innovationen, begeisterten kleinen und jugendlichen  Forscher*innen, Räumen für Innovationen, innovativen  Gründungen und internationalem Wissenstransfer

    Anlässlich der heutigen Kuratoriumssitzung der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) konnte der Vorstand der Stiftung ein positives Fazit der vergangenen zwei Geschäftsjahre 2019 und 2020 ziehen:
    „2019 und 2020 konnten wir insbesondere Dank zusätzlicher Projektmittel sowohl unsere Angebote breiter aufstellen als auch unser Team erweitern. Neue Projekte wurden auf den Weg gebracht und Bewährtes weiterentwickelt. Mit unserem Jahresbericht "Impulse 2019/2020" berichten wir über unsere Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre und zeigen, wo die STIFT gezielt Impulse setzen konnte.“ so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.
    • Im Herbst 2019 wurde Dr. Sven Günther als Vorstand der STIFT berufen. Im Rahmen der neuen Struktur wurde zudem ein Beirat gebildet, der den Vorstand beratend unterstützt.

    • Unsere Aktivitäten im Kontext „Jungforscher Thüringen“ konnten wir weiter ausbauen. Im Rahmen der Initiative „Thüringen - Land der kleinen Forscher“ sind wir unserem Ziel flächendeckender MINT-Angebote in Thüringer Kindergärten und Grundschulen wieder einen großen Schritt nähergekommen. Mehr als zwei Drittel der Thüringer Kindergärten und jede zweite Grundschule mit rund 6.000 Fachkräften machen bereits mit. 2019 konnten wir die 5.000 Teilnehmerin unserer MINT-Fortbildungen begrüßen. Auch in Pandemiezeiten haben wir den Kontakt in die Einrichtungen aufrecht erhalten und neue digitale Formate entwickelt.

    • Beim Wettbewerb „Jugend forscht“ nehmen jährlich rund 600 Thüringer Jungforscherinnen und Jungforscher mit etwa 300 Projekten teil und erreichen auch dank unserer Unterstützungsangebote immer größere Erfolge. 2019 konnten die Thüringer Teilnehmer*innen ne-ben Platzierungen, mehreren Sonderpreisen und Einladungen einen Bundessieg nach Thüringen holen. 2020 endete die Wettbewerbs-runde aufgrund der Corona-Pandemie nach den Regionalwettbewerben.

    • Möglichst alle Kinder und Jugendliche - unabhängig von der Schulart - sollen die Möglichkeit erhalten, in nächster Nähe zum Schul- bzw. Wohnort ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen. Dafür haben wir 2014 das thüringenweit erste Schülerforschungszentrum (SFZ) in Erfurt eröffnet. In den Folgejahren konnten wir das Angebot mit weiteren Zentren in Jena, Gera, Ilmenau, Nordhausen, Waltershausen und Schmalkalden ausbauen. 2019 und 2020 konn-ten wir einen zweiten Standort in Erfurt sowie weitere Zentren in Rudolstadt und Gotha eröffnen. Die Schülerforschungszentren sind miteinander, auf Landes- wie auf Bundesebene, stark vernetzt und agieren als Kerne der sieben MINT-Regionen in Thüringen.

    • Nach dem Vorbild des bekannten Massachusetts Institute of Techno-logy (MIT) aus den USA lädt die STIFT seit 2016 besonders engagierte Thüringer MINT-Lehrkräfte zur Tagung „Schule MIT Wissenschaft Thüringen“ ein. Renommierte nationale und internationale Wissen-schaftler*innen geben Einblick in ihre aktuellen Forschungsthemen. 2019 kamen 75 Lehrerinnen und Lehrer zur Veranstaltung nach Jena. Im Jahr 2020 wurde das Format erstmals als Online-Veranstaltung durchgeführt.

    • Im MINT-Bereich gibt es in Thüringen viele starke Partner und engagierte Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften sowie ein großes ehrenamtliches und privates Engagement. Um dies zu würdigen, lädt die STIFT zum jährlichen „Galaempfang Jungforscher Thüringen“ ein. Am 25. September 2019 fand die Veranstaltung im Seminargebäude der Weimarhalle statt. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Galaempfang 2020 nicht stattfinden.

    • Unsere Expert*innen für innovative Gründungen (ThEx innovativ) stehen für qualitativ hochwertige Betreuung, zielgruppenspezifisches Coaching und Vernetzung innovativer Gründer in Thüringen. Besonderes Format, um innovative Start-ups und Investoren zusammenzubringen sind die 2-tägigen „Investor Days Thüringen“. Die zweitä-gige Veranstaltung gehört zu den größten Startup-Veranstaltungen Deutschlands. Über 600 Teilnehmer*innen nahmen 2019 an der Veranstaltung auf der Messe Erfurt bzw. im Jahr 2020 am digitalen Live-Event teil.

    • Unter dem Motto „Readyness makes the difference“ startete im November 2019 das von der STIFT initiierte Thüringer Regionale Innovationsprogramm (TRIP). Als erstes Thüringer Incubator-/Acceleratorprogramm bietet es ambitionierten Start-ups 6 Monate Expertise, Workshops, Budget und Vernetzung mit Investor*innen, Unternehmen und Innovator*innen.

    • Im Rahmen unseres Stiftungszweckes finanzieren wir gemeinsam mit der Thüringer Wirtschaft Stiftungsprofessuren. Ziel ist es, Hochschulen für die Anwendungsorientierung ihrer Arbeit sensibilisieren und Unternehmen zum Engagement an Hochschulen zu motivieren. 2019 und 2020 wurden drei neue Professuren in den Bereichen „Energiesysteme“ (Bauhaus-Universität Weimar), „Optisch-molekulare Diagnostik“ (Leibniz-Institut für Photonische Technologien IPHT) sowie „Web-Engineering und Web-Usability“ (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) gefördert.

    • Traditioneller Höhepunkt eines innovativen Jahres ist die Verleihung des „Innovationspreises Thüringen“. Unter dem Motto „Innovativ? Ausgezeichnet!“ werden jährlich die besten Innovationen mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro auszeichnet. Mehr als 170 Unternehmen beteiligten sich 2019 und 2020 am Wettbewerb. Die Besten wurden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Weimar ausgezeichnet. 2019 fand das große Netzwerktreffen mit 400 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in der Weimarhalle statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ging die Verleihung im Jahr 2020 »auf Abstand« und wurde erstmals als Live-Stream übertragen.

    • Die Unterstützung der STIFT hört nicht an den Grenzen Thüringens auf. Als Teil des weltweit größten Beratungsnetzwerkes Enterprise Europe Network vermitteln und begleiten wir internationale Geschäfts-, Technologie- und Forschungskooperationen. Gerade unter den besonderen Herausforderungen der Pandemie bewies das Netzwerk seine Stärken und eröffnete Thüringer Akteuren verstärkt mit digitalen Angeboten neue Wege auf internationale Märkte. 2019/2020 konnten wir 30 Thüringer KMU in Kooperationen mit in-ternationalen Partnern vermitteln.

    • Mit unserem Stiftungsvermögen investieren wir auch in „Raum für Innovationen“. In den vergangenen Jahren haben wir 6 Technologie- und Gründerzentren in Thüringen konzipiert, errichtet und be-gleiten diese. So bietet der STUDIOPARK KinderMedienZentrum Erfurt für Gründer*innen, Spin-Off`s sowie kleine und mittelständische Unternehmen, Medienschaffende und Produzenten aus ganz Deutschland die passenden Rahmenbedingungen. Seit 2020 errichtet die STIFT einen zweiten Erweiterungsbau. Der symbolische Spatenstich fand am 25. Juni 2020 statt.
    • Im Sinne des Stiftungszweckes wurden 2019 und 2020 Mittel für Projekte im Umfang von 331.262,34 Euro zur Verfügung gestellt.
    „Als Vorsitzender des STIFT-Kuratoriums habe ich ihre Tätigkeit in den vergangenen sechs Jahren begleitet. Ich bin stolz auf das, was wir in dieser Zeit erreicht haben und freue mich, den Leserinnen und Lesern hier die Bilanz der beiden vergangenen Jahre präsentieren zu dürfen.“ so der Wirtschaftsminister und Kuratoriumsvorsitzende Wolfgang Tiefensee.
    „Die STIFT arbeitet daran, Akteure in Bildung, Forschung, Innovation und Unternehmertum professionell, uneigennützig und vor allem nachhaltig zu unterstützen. Als Teil des Thüringer Innovationsökosystems gestalten wir es aktiv mit, geben Impulse und schaffen die Voraussetzungen und Strukturen für das Generieren, die Umsetzung und die Beschleunigung von Innovationen.“ so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.

    Der Jahresbericht steht unter https://www.stift-thueringen.de/publikationen/jahresbericht-stift.html als e-Paper und zum Download bereit.


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    Aktuelles Thu, 24 Jun 2021 08:15:00 +0200
    Papier - das fetzt! Forscherfest im Rahmen des „Tag der kleinen Forscher“ https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=491&cHash=b321f0be8afbb16704719444926afd8d Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag für gute frühe MINT-Bildung. In der... Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und der
    Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)

     
    Papier - das fetzt! Forscherfest der Thüringer Kita „Marbacher Lausbuben“ im Rahmen der bundesweiten Aktion „Tag der kleinen Forscher“
     
    Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Er soll Begeisterung für das Forschen wecken und setzt ein Zeichen für die Bedeutung der frühen MINT-Bildung. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag seit seiner erstmaligen Durchführung im Jahr 2009. In diesem Jahr gehen am 16. Juni 2021 und in den Wochen davor und danach Kinder in ganz Deutschland auf Entdeckungs- und Forscherreise. In Thüringen und ganz speziell in der Kita „Marbacher Lausbuben“ in Erfurt forschen und experimentieren der Thüringer Bildungsmister Helmut Holter und die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam mit den Kindern und pädagogischen Fachkräften zum Motto: „Papier – das fetzt!“
     
    Wie jede Produktion von Werkstoffen, ist auch die Papierherstellung mit dem Verbrauch von Ressourcen verbunden. Der Papierverbrauch in Deutschland ist hoch und steigt weiter. Angesichts dieses Ressourcenverbrauchs (Holz, Energie) und dem damit verbundenen Schadstoffeintrag in Wasser, Luft und Boden sollte Papier möglichst sparsam verwendet werden. Inspiriert von dem diesjährigen Thema gestaltete die Kita „Marbacher Lausbuben“ in Erfurt ihr Entdecker- und Forscherfest. Gemeinsam mit den Pädagog*innen erkundeten die Mädchen und Jungen die Entstehung des Papiers, wo es überhaupt herkommt, welches Land das erste Papier „entwickelt“, quasi hergestellt hat und welche Entwicklungen (von Papyrus zu weißem Papier, dann Buntpapier, Karton bis hin zum Klopapier) es über die Zeit durchlaufen hat. Genauso spannend für die kleinen und großen Forscher*innen war die Beobachtung der Flugeigenschaften der selbstgebauten Papierflieger. Bereits kleinste Veränderungen an den Fliegern (Gewicht, Gestaltung, Falttechniken) lassen sie höher, weiter oder auch schneller gleiten.
     
    Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter: „Frühkindliche Bildung im MINT-Bereich setzt die wichtigen Grundlagen für unsere zukünftigen Ingenieur*innen, Brückenbauer*innen, Astronaut*innen oder IT-Fachleute. Den Forschergeist in jungen Jahren zu wecken, stärkt Kinder dabei, mündig im Informationszeitalter heranzuwachsen. Das Experimentieren schult nicht nur die Beobachtungsgabe, es erweitert auch den Horizont und öffnet damit den Blick für die vielen faszinierenden Facetten unserer Welt und Gesellschaft. Ich freue mich deshalb sehr, heute gemeinsam mit den kleinen Forscherinnen und Forschern naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen und danke allen Pädagoginnen und Pädagogen sowie der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen für ihr besonderes Engagement im Rahmen des Aktionstags.“
     
    „Aufmerksames beobachten, Fragen stellen, ausprobieren und über Lösungen diskutieren – all das schult die Denkfähigkeit jedes Einzelnen. Dabei kommt den pädagogischen Fach- und Lehrkräften in Kitas, Horten und Grundschulen eine besondere Rolle zu: Sie motivieren, begeistern und begleiten die Kinder dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen. „Papier ist dick und dünn, leicht und schwer, glatt oder hat Struktur. Papier kann tausendfach in Form gebracht werden. Es kann schwimmen, fliegen und sogar schwere Dinge tragen. Der ‘Tag der kleinen Forscher 2021‘ bietet Gelegenheit, all diese Eigenschaften und Fähigkeiten von Papier mit Kindern zu entdecken und zu erforschen“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.
      Hintergrund
     
    Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
     
    Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher" (Berlin) engagiert sich mit einer bundesweiten Initiative aus verschiedenen Netzwerkpartnern für die MINT-Bildung von Kindern vom Kita- bis zum Grundschulalter. Sie unterstützt mit ihren Angeboten, bestehend aus Fortbildungskonzepten, Material und Praxisanregungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei die Mädchen und Jungen auf ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird das „Haus der kleinen Forscher“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
     
    Über „Thüringen – Land der kleinen Forscher“
     
    Mit „Jungforscher Thüringen“ verfolgt die gemeinnützige Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam und nachhaltig mit starken und engagierten Partnern das Ziel, frühzeitig Interesse und Talent von Kindern für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu wecken und über den gesamten Bildungsweg auszubauen. Der Thüringer Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee und der Thüringer Bildungsminister Helmut Holter haben gemeinsam die Schirmherrschaft für die Initiative übernommen.
     
    Durch die Initiative „Thüringen – Land der kleinen Forscher“ entstehen in Kitas und Grundschulen in Thüringen frühkindliche Bildungsangebote in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die drei Stiftungspartner Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), Stiftung Bildung für Thüringen und Stiftung Haus der kleinen Forscher wollen damit einen Beitrag leisten, erfolgreiche Bildungsbiografien und besonders die Nachwuchsförderung in diesen Bereichen von Anfang an zu unterstützen und zu fördern.
     
    Pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten, Horten und Grundschulen werden in praxisnahen Weiterbildungen kontinuierlich in den MINT-Bereichen qualifiziert und erhalten kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen gewährleistet, von der alle Kinder profitieren können.
     
    Seit 2008 haben 894 Thüringer Kindergärten (von 1.300, 69%) und 249 der 439 Thüringer Grundschulen (von 439, 57 %) mit 6.102 Fach- und Lehrkräften bereits Fortbildungen vom „Haus der kleinen Forscher“ besucht. 128 Einrichtungen (116 Kitas sowie 23 Grundschulen) wurden bereits als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert (Stand 05/2021).
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    Aktuelles Wed, 16 Jun 2021 11:37:00 +0200
    Tagung Schule MIT Wissenschaft Thüringen am 16./17. Juli 2021 https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=492&cHash=dbe607cea73db17ed8d538a935438b77 Unter dem Motto "Begeisterer begeistern" laden die STIFT und der MIT Club of Germany am 16. und 17.... 16. und 17. Juli 2021 digital statt. Unter dem Motto „Begeisterer begeistern“ richtet sie sich an Thüringer MINT-Fachlehrer*innen der weiterführenden Schulen in Thüringen. Renommierte Wissenschaftler*innen aus Thüringen, Deutschland und dem Ausland geben Einblicke in ihre aktuelle Forschung. Darüber hinaus erhalten die MINT-Pädagog*innen in verschiedenen Mitmach-Workshops Anregungen für einen praxisnahen und interdisziplinären Unterricht.
    Das Konzept von „Schule MIT Wissenschaft“ folgt dem traditionsreichen Science and Engineering Program for Teachers (SEPT) am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, USA, in dessen Rahmen das MIT seit 1989 engagierte und motivierte Lehrkräfte aus allen Teilen der Welt für eine Woche einlädt, um sie an den neuesten Entwicklungen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften teilhaben zu lassen. Dort erleben sie den einzigartigen Geist des MIT, der durch eine hohe gegenseitige Wertschätzung, einen offenen Austausch von Ideen, eine unabdingbare Anerkennung der Urheberschaft und eine hohe Interdisziplinarität gekennzeichnet ist. Der erste Tag am 16. Juli 2021 steht ganz im Zeichen spannender Vorträge. Wir freuen uns auf folgende Referent*innen:
    • Dr. Michaela Prothiwa von der University of Leuven, Belgien mit dem Thema „Das Schweigen der multiresistenten Keime“,
    • Prof. Dr. Eberhard Manske von der TU Ilmenau und Forschungspreisträger Thüringen 2020 zu „Faszination der Interferenz“ sowie
    • Prof. Dr. Martin Zwierlein vom Center of Ultracold Atoms, Research Laboratory of Electronics (RLE), Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, USA, der von seinen Forschungsergebnissen zum Thema „Schall und Rauch im Quantengas“ berichten wird.
    Der Tagesausklang steht dann ganz im Zeichen des Austausches zwischen den MINT-Fachlehrer*innen, Referent*innen, Partnern und Gästen. Auch hierfür nutzen wir die virtuellen Räume.
    Am zweiten Tag, dem 17. Juli 2021 laden wir zur aktiven Beteiligung in Mitmachworkshops ein:
    • Programmieren mit Scratch - Einblick in eine fächerübergreifende Nutzung
    • Chemie@home – Spannende Experimente am Küchentisch
    • Wirbeltiere neu entdecken - Versuche zum Thema Wirbeltiere für Klasse 5/6
    • Forschungsprojekte von Schüler*innen begleiten | Wissenschaftliches Arbeiten
    • Der kleine Taschen-Experimentator: Experimente zu Hause, unterwegs, einfach überall!
    • Hands-On-Experimente zur Fotosynthese
    Den Abschluss der Tagung bildet der Vortrag von
    • Dr. Jan Kleint, MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Er berichtet von seiner „Forschung in der Tiefsee“.
    Die Vortragsreferent*innen werden live über das Konferenzsystem ZOOM aus unserem Sendestudio im STUDIOPARK KinderMedienZentrum Erfurt zugeschaltet, die Referent*innen der Workshops agieren aus den verschiedenen Schülerforschungszentren in den Thüringer MINT-Regionen über BigBlueButton. Die Tagung wird durch die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) organisiert. Die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung erfolgt durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Partner der Tagung sind der MIT Club of Germany e. V., das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, das Thüringer Institut für Lehrerbildung, Lehrplanentwicklung und Medien, der Stiftung Jugend forscht e. V. sowie die Jenoptik AG. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Tagungsprogramm mit ausführlichen Informationen (als PDF anbei) sowie die Online-Anmeldung
    unter https://jungforscher-thueringen.de/schule-mit-wissenschaft/.]]>
    Aktuelles Wed, 16 Jun 2021 09:47:00 +0200
    Investor Days Thüringen bringen das Startup-Ökosystem in Schwung https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=490&cHash=40c6c04ab80d43a685d235ebdaccc0df Von Cyber-Security bis Smart Farming – die Investor Days Thüringen stellen 64 Zukunftstechnologien... Boost Your Dealflow” startete heute die 6. Auflage eines der größten Start-up-Events Deutschlands, der Investor Days Thüringen. Das Highlight-Event der STIFT und der bm|t brachte die Startup-Szene, den Mittelstand, die Industrie und Investor*innen im digitalen Format zusammen, um den besten Deal Flow zu generieren und Kooperationen zu ermöglichen. Über 500 Akteur*innen der nationalen und internationalen Business-Community haben die Möglichkeit genutzt, auf den Investor Days Thüringen die neuesten Technologien und Trends aufzuspüren und mit Entrepreneur*innen virtuell zu interagieren.

    Auch in diesem Jahr zog das digitale Format großes internationales Interesse auf sich. 67 Bewerbungen aus 10 Ländern wurden eingereicht, um auf der Pitch-Bühne zu präsentieren. Dabei waren Innova-tionen aus ganz Deutschland, Österreich, Israel, Italien, Neuseeland, Spanien, Südafrika, Tschechien, Ungarn und Uruguay im Rennen.  Die Zukunftstechnologien sowie das Event als solches haben auch viel Aufmerksamkeit bei Finanziers erregt: 165 Investor*innen aus der DACH-Region, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, den USA, China, Bahrain und UK nahmen an den Investor Days teil, um die besten Projekte für ihren Dealflow zu finden.

    Die Hosts Christiane Kilian (STIFT), Katja Butzmann (bm-t) und Stephan Beier (bm-t) eröffneten den ersten Event-Tag via Livestream, gesendet aus der Erfurter Multifunktionsarena. Anschließend begrüßte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee die Online-Community. „Gründerinnen und Gründer brauchen Geld, Marktzugänge und Partner – wir bieten beste Rahmenbedingungen, um ein innovatives Start-up oder eine überzeugende Geschäftsidee zu finanzieren und zu vernetzen“, warb Tiefensee für das Gründerland Thüringen. Gerade mit den „Investor Days Thüringen“ sei eine überregional etablierte Plattform entstanden, über die Gründerinnen und Gründer schnell und effektiv Risikokapital für ihre Unternehmen einwerben könnten.

    Bühne frei für Zukunftsinnovationen!

    Beim heutigen Pitch Day präsentierten 23 ausgewählte Start-ups und 13 Wachstumsunternehmen ihre Geschäftskonzepte auf der digitalen Pitch-Bühne. 28 weitere innovative Projekte stellten ihre Produkte und Geschäftsmodelle in der virtuellen Innovationsarena der Plazz AG vor. Zwischen den Pitch-Sessions bot das interaktive Event viel Raum für Know-How-Austausch, Inspiration und Netzwerken. Hier konnte das Publikum nicht nur neue Technologien scouten, sondern auch die Gründerinnen und Gründer dahinter persönlich kennenlernen, ob über Video-Gespräche, bei 1:1 Matchings oder über einminütige Fame-Pitches. Die Bandbreite der Unternehmen war gewohnt groß - von Cyber-Security und KI-Lösungen, über Space-Tech und Robotik, bis zu Green-Solutions, Med-Tech und Smart Farming. Um die komplexen Geschäftsmodelle und bahnbrechenden Technologien in einem dreiminütigen Pitch auf den Punkt zu bringen, erhielten alle Pitcher im Voraus ein vorbereitendes Training mit Expert*innen der STIFT und der bm|t. Unter den Pitchern präsentierten sich auch 6 erfolgversprechende Start-ups aus dem Thuringian Regional Innovation Program (TRIP). Als Accelerator-Programm des Freistaats bringt TRIP jedes Jahr seine Teilnehmer*innen mit voller Geschwindigkeit in Richtung Investment Readyness und schafft damit eine fundierte Basis für den Markteintritt.

    Applaus für die Pitch-Gewinner*innen!

    Das Tageshighlight war die Verleihung der Pitch Awards für die besten Start-up-Konzepte. Im Rahmen eines Live-Votings stimmten Investor*innen für die überzeugendsten Pitch-Performances ab, die live durch die Hosts und Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft prämiert wurden. Auch das Publikum konnte seine Favorit*innen unterstützen und den Gewinner des Public Awards online mitbestimmen. Herzliche Glückwünsche an die vier diesjährigen Gewinner:

    • Polytives GmbH aus Jena
      (Preis: der STIFT und bm|t: 3.000 Euro Preisgeld)

    • Peeriot AG aus Nobitz
      (Preis der EY Strategie Coaching: Sachpreis i.H.v. 2.000 Euro)

    • janova GmbH aus Jena
      (Preis der Gruendel & Partner Rechtsberatung: Sachpreis i.H.v. 1.500 Euro)

    • AI-UI GmbH aus Ilmenau
      (Publikumspreis der Apropro Haarbeck Teamentwicklung, Management: Sachpreis i.H.v. 2.000 Euro)
    Start-ups treffen auf Industrie
    Morgen (16. Juni 2021) gehen die Investor Days weiter. Der zweite Veranstaltungstag bringt die Start-ups mit der Industrie zusammen, um Innovationen zu beschleunigen sowie überregionalen und internationalen Wissenstransfer, Transformationsprozesse und Open Innovation zu forcieren. Die Expert*innen werden praktische Ansätze präsentieren, die eine Grundlage für neue Kooperationen und Prozesse schaffen. Auf dem Programm stehen Impulse zu digitalen Ökosystemen und Transformation sowie Best-Practice-Beispiele für die Zusammenarbeit zwischen Start-ups und KMU. Als Speaker und Vorbilder für diese Themengebiete teilen Fraunhofer IMW Leipzig, EY sowie die Thüringer Unternehmen Mehnert Lab Erfurt, Enginsight GmbH und Polytives GmbH ihre Erfahrungen mit den IDT-Gästen. Bei Matching-Sessions an virtuellen Tischen können Gründerinnen und Gründer in kürzester Zeit auf viele Bestandunternehmen, Corporates und Innovator*innen treffen und Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit finden. Save the Date 2020: Alle Interessierten können sich schon das Datum für die nächsten Investor Days Thüringen merken. Das Event findet am 14. und 15. Juni 2022 in der Multifunktionsarena Erfurt statt.
    Über die Investor Days Thüringen

    Als gemeinsame Initiative der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und der beteiligungsmanagement thüringen gmbh (bm|t) werden die Investor Days Thüringen jährlich durchgeführt, um Start-ups und Wachstumsunternehmen mit potenziellen Kooperationspartnern als auch mit Investor*innen zusammenzubringen. Die Investor Days Thüringen haben sich als die größte Veranstaltung dieser Art in der Region etabliert und werden auch von namhaften Sponsoren und Kooperationspartnern unterstützt. Die STIFT engagiert sich für die Investor Days Thüringen im Rahmen des Projektes ThEx innovativ und wird vom Thüringer Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln gefördert. Mehr Informationen zu den Investor Days unter: www.investordays-thueringen.de


    Kontakt: Christiane Kilian
    Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)
    0361 7892374 | christiane.kilian@stift-thueringen.de
    www.thex.de/innovativ | www.investordays-thueringen.de


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    Aktuelles Tue, 15 Jun 2021 10:52:00 +0200
    Kick-off für IT2school Programm in Thüringen https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=489&cHash=5ef517360031ae47b8eeae438c379d90 Ab sofort bieten die Schülerforschungszentren Thüringen mit dem „IT2school“ Programm der... „IT2school“ Programm der Wissensfabrik weitere Unterstützung für Thüringer Lehrkräfte zu informatischen Themen an. Die Informatik bietet als Querschnittsthema viele Anknüpfungspunkte an schulische Inhalte. Somit wendet sich das Angebot explizit auch an die Nicht-Informatik Fachlehrer*innen in Thüringen, um Schnittstellen informatischer Bildung zu den eigenen Fächern zu identifizieren, im Unterricht aufzuzeigen und mit konkreten Projekten zu adressieren.

    Ziel ist es, Fortbildungen für Lehrer*innen zu den Konzepten und Materialien des Bildungsprojekts IT2school anzubieten. Interessierte Lehrer*innen sind eingeladen, sich mit einem der 10 Thüringer Schülerforschungszentren dazu in Verbindung zu setzen. Darüber hinaus werden die Materialien auch in den außerschulischen MINT-Angeboten der Schülerforschungszentren selbst zum Einsatz kommen.

    Die IT2School Materialien wurden von der Wissensfabrik gemeinsam mit Prof. Dr. Diethelm, Didaktik der Informatik an der Universität Oldenburg sowie dem An-Institut für Informatik, OFFIS, entwickelt und sind bundesweit bereits in vielen Schulen im Einsatz. In Vorbereitung des Kick-offs in Thüringen nahmen die Akteure der Schülerforschungszentren an einer zweitägigen digitalen Fortbildung für Multiplikator*innen teil und konnten sich in die dort entwickelten Konzepte einarbeiten und die Materialien in Workshops selbst testen.

    „Wir freuen uns sehr über diese Kooperation. Mit der Wissensfabrik haben wir einen Partner gewonnen, von dessen langjähriger Erfahrung und fachlicher Kompetenz die Leiterinnen und Leiter unserer Schülerforschungszentren, aber vor allen Dingen die Thüringer Schülerinnen und Schüler profitieren werden.“, so Dr. Sebastian Germerodt, Projektleiter des Netzwerkes Schülerforschungszentren bei der STIFT.

    Die Bereitstellung der Materialien selbst erfolgt über so genannte Bildungspartnerschaften mit lokalen Unternehmen. Die Wissensfabrik setzt auf das Konzept der Bildungspartnerschaft. Mitglieder des Netzwerks schließen eine Partnerschaft mit einer Grund- oder weiterführenden Schule. Mit Hilfe einer Fortbildung, die die Schülerforschungszentren in Thüringen durchführen, werden die Lehrkräfte in das Projekt eingeführt. Die Schule wählt die gewünschten Module des Projekts aus und das Unternehmen stellt die haptischen Materialien für die Umsetzung zur Verfügung. Den Bildungseinrichtungen entstehen keine Kosten. Interessierte Unternehmen, die Bildungsreinrichtungen mit dem Bildungsprojekt IT2School unterstützen möchten, können sich bei Katharina Mißling (katharina.missling@wissensfabrik.de) melden.

    „Wir freuen uns, mit der STIFT einen ausgezeichneten Partner gefunden zu haben, um gemeinsam das herausragend wichtige Thema informatisch-technische Grundbildung mit IT2School an Schulen in Thüringen zu unterstützen.“, sagt Lilian Knobel, Vorstandsvorsitzende der Wissensfabrik.

    Die „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.“ ist ein 2005 gegründetes bundesweites Mitmach-Netzwerk von rund 130 Unternehmen und Stiftungen aller Branchen und Größen. Ziele des Netzwerkes sind Wissenstransfer und Kompetenz¬entwicklung in Technik/IT, Naturwissenschaften, ökonomischer Bildung und Unternehmertum. Das Projekt „IT2School – Gemeinsam IT entdecken“ wurde entwickelt, um Kinder auf die digitale Welt vorzubereiten und dafür zu motivieren Medien nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv zu gestalten. Unter dem Motto „IT nicht nur kennen, sondern können“ erhalten Schülerinnen und Schülern aus der Grund- und weiterführenden Schulen die Möglichkeit, IT, Programmierung und das Zusammenspiel von Hard- und Software aktiv zu erkunden.

    „Mit dem Kick-off des IT2school Programmes nimmt die Kooperation zwischen der STIFT und der Wissensfabrik - nun konkrete Züge an. Das Programm fügt sich nahtlos in die Aktivitäten und Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer durch unsere Initiative Jungforscher Thüringen ein.“, so Dr. Sven Günther, Vorstand der STIFT.


    Hintergrund:
    Schülerforschungszentren sind außerschulische Lernorte mit bedarfsgerechten Angeboten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Hier erhalten Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren – unabhängig von der Schulart - die Möglichkeit, ihrer Freude am Entdecken und Forschen nachzugehen. Dazu werden beispielsweise wöchentliche Forscherclubs, Ferienworkshops und gemeinsame Aktionen mit Unternehmen der Region angeboten. Aktuell gibt es Schülerforschungszentren an 10 Standorten in Thüringen: Erfurt (2), Jena, Gera, Nordhausen, Ilmenau, Schmalkalden, Waltershausen, Rudolstadt und Gotha. Die Thüringer Schülerforschungszentren werden koordiniert von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) und regionalen Trägern finanziert. Im Rahmen des IT2School Programms übernehmen die Schülerforschungszentren die Fortbildungen der Thüringer Lehrerinnen und Lehrer. | mehr: https://jungforscher-thueringen.de/sfz



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    Aktuelles Thu, 03 Jun 2021 10:00:00 +0200