STIFT Thüringen - Akuelles https://www.stift-thueringen.de/ de STIFT Thüringen - Akuelles https://www.stift-thueringen.de/fileadmin/template/img/mein_rss.gif https://www.stift-thueringen.de/ TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 25 Oct 2018 09:38:00 +0200 Cluster meets Cluster: Mikro-/Nano-Firmen aus den Niederlanden in Jena https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=422&cHash=439d60f61271203e3260d31d1ffd1320 Vom 29.-30.10.2018 besucht eine Gruppe niederländischer Unternehmen aus dem Bereich Mikro/Nano den... Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) gemeinsam mit dem medways e.V. organisierte Treffen führt zu renommierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit den Zielmärkten Medizintechnik und Life Science.

Neben Besuchen beim Fraunhofer IOF und Leibniz-IPHT stehen die Jenoptik AG und Analytik Jena AG im Programm. Großes Interesse von niederländischer Seite gilt aber auch erfolgreichen jungen Firmen wie der Microfluidic-Chip-Shop GmbH und Start-ups wie Blink AG, Dynamic42 GmbH und SmartDyeLivery GmbH, die neue Diagnostik-Plattformen bzw. Wirkstofftransport-Verfahren entwickelt haben und auf den Markt bringen wollen. In der Besuchergruppe wird auch ein Vertreter vom Philips Innovationszentrum Eindhoven sein, das immer offen für “Innovationen made in Thueringen” ist.

„Wir unterstützen insbesondere unsere kleinen und mittleren Thüringer Unternehmen bei der Suche nach geeigneten internationalen Geschäfts- und Forschungspartnern“, sagt Elke Römhild von der STIFT. „Hier zeigt sich die Stärke unseres Netzwerkes, denn durch die enge Zusammenarbeit mit den niederländischen Netzwerk-Kollegen können wir solche Treffen praxisnah gestalten und die richtigen Partner aus beiden Ländern an den Tisch bekommen. Es ist eine Fortsetzung der engen EEN-Kooperation zwischen beiden Regionen seit über zehn Jahren.“

Kontakt:
Beatrix Scheel
Enterprise Europe Network Thüringen (EEN) c/o STIFT
0361 78923-57 | scheel@stift-thueringen.de | www.een-thueringen.eu

Über das Enterprise Europe Network (EEN)
Das Enterprise Europe Network (EEN) bietet als weltweit agierendes Beratungsnetzwerk für KMU mit rund 600 Partnereinrichtungen in mehr als 60 Ländern kompetenten Service für grenzüberschreitende Aktivitäten. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist seit seiner Gründung 2008 Teil des Netzwerkes und gemeinsam mit der IHK Erfurt Träger der Beratungsstellen in Thüringen.


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Aktuelles Thu, 25 Oct 2018 09:38:00 +0200
Galaempfang Jungforscher Thüringen würdigt MINT-Engagement https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=421&cHash=29e4a873033fc4fbd8a081e1f7a2a916 Die Neugier von Kindern erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft...
Die Neugier der Kinder erhalten, Interessen und Talente für MINT und Forschung ausbauen – Zukunft aktiv gestalten – ist das Anliegen der Initiative „Jungforscher Thüringen“. Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit starker Partner, engagierter Kindergärten und Schulen mit deren pädagogischen Fach- und Lehrkräften, gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement.

Um dieses großartige Engagement zu würdigen, hatte die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen gemeinsam mit den Schirmherren der Initiative „Jungforscher Thüringen“ Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft sowie Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport am 25. September 2018 zum Galaempfang in die Weimarhalle eingeladen. Der Einladung folgten 180 Gäste.

In vielen Thüringer Kindergärten und Schulen haben MINT und Forschung einen festen Platz eingenommen, jeder Anlass wird genutzt, um auf Forscherreise zu gehen, es gibt Forscherecken und Forscherräume. Engagierte Träger, Leitungen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte, Eltern und nicht zuletzt die kleinen Forscherinnen und Forscher ziehen begeistert an einem Strang. 64 % der Kindergärten und 47 % der Grundschulen in Thüringen sind dabei - und es werden immer mehr. Eine Grundlage hierfür ist die kontinuierliche MINT-Qualifizierung der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kindergärten, Horten und Grundschulen in praxisnahen Weiterbildungen (bisher nahmen 4.881 teil). Durch die Stiftung Haus der kleinen Forscher werden kostenlose, hochwertige Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt. Damit und mit dem Prozess zur Zertifizierung der Einrichtungen als „Haus der kleinen Forscher“ wird eine professionelle pädagogische Umsetzung in diesen Einrichtungen unterstützt.

Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern: „Thüringen nimmt immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Wir können so unsere neuen Angebote wie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ oder „Informatik entdecken – mit und ohne Computer“ schnell in die Kitas und das Ganztagsangebot der Grundschulen bringen. Möglich wird dies durch die engagierte und professionelle Arbeit unserer Netzwerkpartner: Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen verbreitet mit fünf Trainerinnen sehr erfolgreich das Bildungsangebot des ‚Hauses der kleinen Forscher‘ im gesamten Bundesland.“

Helmut Holter, Bildungsminister dankt der STIFT für ihr Engagement: „Ich selbst bin gelernter Ingenieur und sage mit vollster Überzeugung: ‚Technik macht Spaß‘. Ich freue mich, dass wir über die Initiative ‚Jungforscher Thüringen‘ seit Jahren erfolgreich die MINT-Aktivitäten im schulischen Bereich in Thüringen bündeln. Das ist ein wichtiger Baustein, um mehr junge Menschen für diese Fächer zu begeistern. Damit sichern wir die Fachkräfte von morgen."

Was die Schulen in Thüringen an MINT-Engagement zeigen ist mehr als beeindruckend: MINT wird in den Schulkonzepten verankert, Forscherprojekte und -tage werden durchgeführt, an MINT-Wettbewerben wird teilgenommen u. v. a. m. Das ist nicht selbstverständlich und wird gemeinsam mit der bundesweiten Initiative „MINT-Zukunft schaffen“ mit der Vergabe des Qualitätssiegels „MINT-freundliche Schule Thüringen“ gewürdigt.

Diese Schulen bringen Kinder und Jugendliche hervor, die besonderes Interesse, Talent und Begabung in Bezug auf MINT und Forschung zeigen. Diese zu finden, zusammenzubringen und gepaart mit ehrenamtlichem und privatem Engagement außerschulisch weiter zu motivieren und zu fördern, dazu gibt es in Thüringen zahlreiche Angebote. Eine wesentliche Rolle kommt dabei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ zu. Mit großartiger Unterstützung an fachlichem Rat, Materialien, Instrumenten und Laboren durch Paten, Mentoren, Betreuer und Juroren können die kleinen und jungen Forscherinnen und Forscher an ihren eigenständig initiierten Projekten arbeiten, die Forschungsergebnisse aufbereiten und mit Gleichgesinnten in den Wettstreit treten. 600 Jungforscher (davon die Hälfte Jungforscherinnen) mit 300 Forschungsprojekten machen sich jedes Jahr auf diesen Weg und das sind mehr, als in vielen anderen Bundesländern.

„Die kontinuierliche Unterstützung und Begleitung der Jungforscherinnen und Jungforscher, insbesondere auch in den Schülerforschungszentren in Erfurt, Gera, Ilmenau, Jena, Nordhausen und Schmalkalden sowie durch ehrenamtliche Projektbetreuer und Coachings zeigt sich auch in der Qualität der Arbeiten. Auch in diesem Jahr konnte Thüringen einen Bundessieg bei Jugend forscht - diesmal im Fachgebiet Chemie - und zahlreiche weitere Preise erzielen. Wir würden uns wünschen, dass sich noch mehr Thüringer Schulen am Wettbewerb „Jugend forscht“ beteiligen, denn hier gibt es noch großes Potential, „junge Forscher“ zu entdecken. Die Begeisterung der Jungforscherinnen und Jungforscher bei der Bearbeitung ihrer Forscherfragen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Zertifizierungen "Haus der kleinen Forscher"

Im Rahmen des Galaempfangs am 25.09.2018 in Weimar wurden folgende Kitas und Grundschulen als „Haus der kleinen Forscher“ geehrt (Zertifizierungszeitraum: September 2017 – August 2018).

Zum 1. Mal zertifiziert: (12)
  • AWO Kita „Charlottenheim“, Römhild
  • Kita „Gänseblümchen“, Lichte
  • Kita „Marienkäfer“, Erfurt
  • Kita „Pusteblume“, Erfurt
  • Kita „Spatzennest“, Langenwolschendorf
  • Kita „Sternschnuppe“, Jena
  • Kita „Wirbelwind“, Nobitz
  • Kita „Zwergenhaus“ Harras, Eisfeld
  • Kita „Zwergenparadies“, Katzhütte
  • Kita „Zwergenschlößchen“, Krauthausen
  • Staatliche Grundschule „Herman Sachse“, Bad Klosterlausnitz
  • Staatliche Grundschule Tälerschule, Ottendorf
Ihre 2. Zertifizierung erhielten: (3)
  • AWO Kita „Pusteblume“, Mühlhausen
  • Evangelische Grundschule, Gotha
  • Integrative Kita Kastanienhof, Schmölln
3. Zertifizierung: (8)
  • Kita „Am Igelsgraben“, Kirchheiligen
  • Kita „Fuchs und Elster“, Erfurt
  • Kita „Spatzennest am Haselberg“, Sülzfeld
  • Kita „Zwergenvilla“ Thangelstedt, Blankenhain
  • Staatliche Grundschule, Gefell
  • Staatliche Grundschule, Rastenberg
  • Staatliche Grundschule Schöndorf, Weimar
  • Südschule, Jena
Zum 4. Mal zertifiziert: (4)
  • AWO Kita „Löwenzahn“, Wiehe
  • Integrative Kita „Sonnenschein“, Zeulenroda-Triebes
  • Kita „Meiselblick“, Ostramondra
  • Nemzer Rasselbande, Nöbdenitz
5. Zertifizierung (1)
  • Kita „Bienenkörbchen“, Mühlhausen

Auszeichnung Projektbetreuer (Betreuungslehrer), Juroren, Forschungspaten im Wettbewerb Jugend forscht 2018

Projektbetreuer
  • Prof. Dr. Felix Schacher, Projektbetreuer Jena, Friedrich-Schiller-Universität, Jena
  • Hans-Joachim Brenner, Projektbetreuer Mittelthüringen, Staatliches Gymnasium "Albert Schweitzer" mit Spezialschulteil Mathematik/Naturwissenschaften/Informatik, Erfurt
  • Gerd Mehler, Projektbetreuer Nordthüringen, Staatliches Gymnasium "Wilhelm von Hum-boldt", Nordhausen
  • Silke Orlick, Projektbetreuerin Ostthüringen, Roman-Herzog-Gymnasium, Staatliches Gymna-sium, Schmölln
  • Andreas Pechtl, Projektbetreuer Südostthüringen, Staatliches Gymnasium "Am weißen Turm", Pößneck
  • Dieter Fräbel, Projektbetreuer Südwestthüringen, Philipp-Melanchton-Gymnasium, Staatliches Gymnasium, Schmalkalden
  • Dr. Jan Gentzen, Projektbetreuer Westthüringen, Gymnasium Gleichense, Ohrdruf
Juroren
  • Prof. Dr. Uwe Hoßfeld, Juror Jena, Friedrich-Schiller-Universität, Jena
  • Dr. Karl Porges, Juror Mittelthüringen, Kooperative Gesamtschule "Am Schwemmbach", Erfurt
  • Dipl.-Phys. Andreas Dohle, Juror Nordthüringen, Hochschule Nordhausen
  • Hannelore Gröschel, Jurorin Ostthüringen, Lerchenberggymnasium, Staatliches Gymnasium, Altenburg
  • Stefanie Kirmse, Jurorin Südostthüringen
  • Frank Herrmann, Juror Südwestthüringen, Philipp-Melanchton-Gymnasium, Staatliches Gym-nasium, Schmalkalden
  • Dorett Gentzen, Jurorin Westthüringen, Staatliche Regelschule "Am Rennsteig", Tambach-Dietharz
  • Prof. Dr. Rainer Beckert, Juror Landeswettbewerb, Friedrich-Schiller-Universität, Jena
  • Grit Conrad, Staatliches Gymnasium "Johann Wolfgang von Goethe", Weimar

Forschungspaten (Unterstützen Jungforscher auf ihrem Weg zum Bundeswettbewerb)
  • Christoph Gommel, Forschungspate, Contronix GmbH, Radebeul
  • Dr. Oliwia Makarewicz, Forschungspatin, Universitätsklinikum Jena, Zentrum für Infektionsme-dizin und Krankenhaushygiene, Jena

Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ 2018

Erneute Auszeichnung
  • Carl-Zeiss-Gymnasium, Staatliches Gymnasium mit math.-nw. Spezialklassen, Jena
  • Staatliche Grundschule Schöndorf, Weimar
  • Staatliche Grundschule, Gefell
  • Staatliche Regelschule „Nessetalschule“, Warza (gleichz „Digitale Schule“, Auszeichnung 2017)
  • Staatliches Gymnasium "Albert Schweitzer" mit Spezialschulteil Mathematik/Naturwissenschaf-ten/Informatik, Erfurt
  • Staatliches Gymnasium „Friedrich Schiller“, Zeulenroda-Triebes
  • Staatliches Gymnasium „Ulf Merbold“, Greiz
  • Staatliches Gymnasium Fridericianum, Rudolstadt
Neue MINT-Schulen
  • Evangelische Grundschule, Erfurt
  • Staatliches Gymnasium "Johann Wolfgang von Goethe", Weimar
  • Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Lengenfeld unterm Stein
Insgesamt gibt es 26 MINT-freundliche Schulen in Thüringen. Die Auszeichnung gilt 3 Jahre. Weitere Informationen und Bilder unter: www.jungforscher-thueringen.de ]]>
Aktuelles Thu, 27 Sep 2018 11:41:00 +0200
Thüringer Kooperationen mit der Schweiz im Bereich Smarte Textilen https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=420&cHash=50aa22323436b0fe6e2c1ec21697bd1e Unternehmerreise als Türöffner für internationale Partnerschaften | Anbahnung gemeinsamer... Firmenreise zur Kontaktanbahnung und Partnersuche, organisisert vom Enterprise Europe Network (EEN) Thüringen der STIFT, führte vom 9. – 11. September 2018 in die Schweiz. Zielregion war der Raum um Zürich und St. Gallen. Hier hat sich in den letzten Jahren ein Innovationscluster herausgebildet, das von den Forschungseinrichtungen ETH und EMPA geprägt wird. Aber auch zahlreiche Unternehmen bemühen sich hier, für smarte Textilien neue Anwendungsfelder zu erschließen.  

Die mitgereisten Unternehmen und Institute, darunter die Thorey Textilveredlung Gera GmbH, Innovent Jena und IMMS Ilmenau, besuchten verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf Schweizer Seite.
Highlight der Reise waren die Firmenbesuche bei Wernli, einem führenden Hersteller von Bandagen und Lantal Textiles, dem Marktführer für innovative Textilien für Bus, Bahn und Flugzeuge.

Zum „Networking Apero“ war auch Peter Flückiger, der Direktor von „Swiss Textiles“, dem großen Textil-Fachverband mit fast 200 Mitgliedern, gekommen. Wichtig für das SmartTEX-Netzwerk: es konnten bereits erste gemeinsame Projektideen abgestimmt und ein Gegenbesuch für 2019 vereinbart werden.

„Die Firmenreisen des EEN Thüringen zu europäischen „Hotspots“ der Branche sind ein Türöffner, von dem das Thüringer SmartTEX-Netzwerk mit seinen meist kleineren Mitgliedsfirmen sehr profitiert“, erklärt Klaus Richter, Manager des Netzwerks, das mittlerweile auch mehrere Mitglieder aus der Schweiz hat.

„Hier zeigt sich die Stärke unseres EEN-Netzwerkes, wenn es darum geht, insbesondere unseren Mittelstand bei der Suche nach geeigneten Geschäfts-und Forschungspartnern zu unterstützen“, fügt Elke Römhild von der STIFT hinzu. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den EEN-Kollegen vor Ort haben wir ideale Voraussetzungen, solche Treffen praxisnah zu gestalten, was die Unternehmen sehr schätzen.“


Über das Enterprise Europe Network
Das Enterprise Europe Network (EEN) bietet als weltweit agierendes  Beratungsnetzwerk für KMU mit rund 600 Partnereinrichtungen in mehr als 60 Ländern kompetenten Service für grenzüberschreitende Aktivitäten.  Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist seit seiner Gründung 2008 Teil des Netzwerkes und gemeinsam mit der IHK Erfurt Träger der Beratungsstellen in Thüringen.| www.een-thueringen.eu

Über Smarte Textilien
Smart Textiles, oder auch sogenannte “intelligente Textilien” haben spezielle funktionale Eigenschaften. Sie können beispielsweise mit elektrisch leitenden Fasern durchwebt sein, elektronische Bauteile oder gedruckte Elektronik enthalten. Die Themen und Anwendungsmöglichkeiten für smarte Textilien sind vielfältig und reichen von  technischen Textilien und Maschinenbau, über Medizin- oder Fahrzeugtechnik  bis zum Bauwesen. Auch in Thüringen bieten Smarte Textilien viel Potenzial für die regionale Wirtschaft. Im SmartTex-Netzwerk Thüringen haben sich daher über 60 Produzenten, Entwickler und Wissenschaftler für einen schnellen Wissenstransfer zusammengeschlossen. | www.smarttex-netzwerk.de


Kontakt:  
Beatrix Scheel
Enterprise Europe Network  Thüringen | c/o STIFT
0361 78923-57
scheel@stift-thueringen.de
www.een-thueringen.eu

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Aktuelles Thu, 13 Sep 2018 14:46:00 +0200
STIFT unterstützt E-Commerce-Stiftungsprofessur in Jena https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=419&cHash=4cf2fd922b8243f393e707ac61f2064d Jenaer E-Commerce-Unternehmen finanzieren gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft,... Jenaer E-Commerce-Unternehmen finanzieren gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Stiftung für Technolgie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) eine Stiftungsprofessur für einen zukünftigen Masterstudiengang E-Commerce an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Der Stiftervertrag wurde am 29. Juni in Anwesenheit des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, in der EAH Jena unterzeichnet.

In den kommenden fünf Jahren sollen insgesamt 635.000 € fließen, davon 105.000 € durch das Ministerium und 480.000 € durch die Internetwirtschaft. Mit 50.000 € beteiligt sich die STIFT.

Wolfgang Tiefensee sieht den aufstrebenden IT-Standort Jena durch die inzwischen dritte Stiftungsprofessur bei diesem Thema erheblich gestärkt: „Die Nachfrage nach gut qualifizierten Fachkräften für die Thüringer eCommerce-Unternehmen wächst. Mit der Stärkung der Studien- und Forschungsangebote an der Ernst-Abbe-Hochschule sorgen wir dafür, dass aus diesem Bedarf kein Entwicklungshemmnis für die Branche wird.“ Besonders erfreulich sei es, dass die Initiative zur Einrichtung der Professur und ein guter Teil der Finanzierung von den Unternehmen selbst getragen werden. Das Wissenschaftsministerium werde für die Jahre 2018 und 2019 selbst noch einmal gut 100.000 € als Anschubfinanzierung beisteuern.

Neben Minister Tiefensee und Prof. Dr. Werner Bornkessel, STIFT-Vorstand und Gründungsrektor der Hochschule, waren auch Vertreter der Jenaer Internetwirtschaft anwesend, die sich, unter anderem für dieses Projekt, zu einer Stiftergruppe zusammengeschlossen haben. Unter ihnen sind E-Commerce-Legenden wie Stephan Schambach, Reinhard Hoffmann als Geschäftsführer der TowerConsult und Vorsitzender des Förderkreises der EAH Jena, aber auch Unternehmen der jüngeren Generation, wie beispielsweise dotSource.

Mit dem zukünftigen Masterstudiengang E-Commerce werden nicht nur die Studienmöglichkeiten der EAH Jena im digitalen Bereich verstetigt: Der Studiengang soll, so Reinhard Hoffmann: „überregional Studierende anziehen, die von dieser Kooperation zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft durch praxisnahes Wissen, spannende Praktika und Abschlussarbeiten sowie einzigartige Einstiegschancen ins Berufsleben profitieren“.

Der neue Masterstudiengang sorge dafür, so dotSource-Chef Christian Otto Grötsch: „dass der Nachwuchs im Bereich eCommerce direkt am Innovationsstandort Jena ausgebildet werden kann. Dafür setzt sich dotSource nur zu gerne ein!"

Besonders spannend sei, dass im Kreis der Stiftergruppe die ganze Bandbreite der Akteure des E-Commerce in Jena aktiv ist, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, diesen „Leuchtturmstudiengang“ zu etablieren: Neben neun Internetakteuren der ersten Stunde finden sich die Hersteller großer E-Commerce Standardprodukte sowie kleine Jenaer E-Commerce-Dienstleister, weiterhin technische Spezialisten unter anderem für Mobile, Qualitätssicherung oder Virtuell Reality sowie Online-Marketing-Unternehmen, Online-Händler und ein spezialisierter Personaldienstleister.

Jährlich erwirtschaften Onlinehändler weltweit Umsätze in Milliardenhöhe über Systeme, die von Jenaer IT-Spezialisten entwickelt wurden. Namhafte global agierende Konzerne nutzen Software, Module und Dienstleistungen von Jenaer Softwarefirmen ebenso wie unzählige Onlinehändler weltweit. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt der Zusammenarbeit der E-Commerce-Wirtschaft und der Hochschulen in Jena zu verdanken.

Als Förderer von Wissenschaft, Forschung und Technologie in Thüringen sieht auch die STIFT in dem Projekt eine weitere nötige Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft. Prof. Dr. Werner Bornkessel unterstrich: "Diese Stiftungsprofessur ist ein wichtiges Element, um Brücken zu bauen zwischen den Förderern aus der Wirtschaft und der Hochschule. In Forschung und Lehre sind positive Anreize und Synergieeffekte zu erwarten. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur vertiefenden Weiterentwicklung und Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur in der Region Jena, sondern sicher auch weit darüber hinaus."  

Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der EAH Jena fasst das neue Netzwerkvorhaben wie folgt zusammen: „Jena ist ein funktionierendes Ökosystem von zwei Hochschulen, verschiedenen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, von denen eine nicht zu unterschätzende Anzahl im E-Commerce-Sektor tätig ist. Die EAH Jena profitiert durch die Unterstützung der E-Commerce-Stifter mit der Professur für das Bachelorstudium E-Commerce bereits seit dem Jahr 2013. Die Einrichtung eines weiterführenden Masterstudiengangs ist für uns folgerichtig. Wir sind allen Stiftern für diese erneute Unterstützung sehr dankbar.“

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Aktuelles Fri, 29 Jun 2018 15:50:00 +0200
„Investor Days Thüringen“ bringen innovative Gründer und Kapitalgeber zusammen https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=418&cHash=49f9ae602925b7f3c3edc183ad2845b0 Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat heute auf der Messe Erfurt die 3. Investor... Elevator Pitchs“ präsentieren am ersten Tag 21 ausgewählte Gründer ihre Konzepte und Geschäfts­ideen, um Investoren und Ka­pitalgeber für eine Finanzierung ihres Projekts oder den Einstieg in ihr Un­ter­nehmen zu gewinnen. Insgesamt hatten sich für den Elevator Pitch über 100 Projekte aus ganz Deutschland, aber auch aus dem Ausland – u.a. Indien, Israel und der Schweiz – beworben. Mit mehr als 500 Branchenexperten, darunter 80 Investoren, sind die Investor Days Thüringen eine der größten Veranstaltungen für die Gründerfinanzierung in Deutschland.
 
„Die ‚Investor Days‘ schaffen eine Plattform, auf der junge Unternehmer schnell und effektiv Risikokapital für ihre Geschäfts­ideen einwerben können“, sagte Tiefensee. Dazu greife die Veranstaltung auf bewährte Formate wie den „Elevator Pitch“ zurück. Die Idee dafür kommt aus den USA. Simuliert wird dabei ei­ne Situation, in der ein Mitarbeiter während einer kurzen Fahrstuhlfahrt von 180 Sekunden versucht, seinen Vorgesetzten von einer neuen Idee oder einem neuen Projekt zu überzeugen. Plattformen wie die „Investor Days Thüringen“ seien aber auch deshalb wichtig, weil  Deutschland nach wie vor enormen Nachholbedarf bei Wagniskapitalfinanzierungen habe. „Wagniskapital ist für innovative Gründungen von entscheidender Bedeutung“, so der Minis­ter. „Hier sind Verbesserungen dringend notwendig.“
 
Die Investor Days Thüringen werden von ThEx innovativ in Trägerschaft der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und der bm-t beteiligungsmanagement thürin­gen gmbh (bm|t) veranstaltet. Die insgesamt zweitägige Veranstaltung spricht Start-ups und Wachstumsunternehmen an. Diese werden einem großen Kreis an Investoren bekannt gemacht, d.h. nicht nur Frühphaseninvestoren, sondern auch allen anderen Investorengruppen (Private Equity, Family Offices, Cor­porate Venture). Die Präsenz von zahlreichen Thüringer Wirtschaftsvertre­tern fördert eine stärkere Vernetzung und ermöglicht den Beginn von Koope­rationen mit gestandenen Unternehmen.
 
Unter dem Motto „Meet the Rising Stars“ liegt der Fokus des zweiten Tages insbesondere auf innovativen Technologieunterneh­men in der Wachstumsphase, die auf der Suche nach Kooperationspartnern oder Investoren für eine Anschlussfinanzierung sind. 34 ausgewählte Unter­nehmen werden in jeweils zehn Minuten potentiellen Investoren präsentiert. Im Anschluss ste­hen sie weitere fünf Minuten lang Rede und Antwort.
 
Doch auch über eher unkonventionelle Veranstaltungsformate wie die Investor Days hinaus ist Thüringen ein Vorreiter in der Bereitstellung von öffent­lichem Venture Capital – etwa über die beteiligungsmanagement thüringen GmbH (bm-t), die Beteiligungstochter der Thüringer Aufbaubank (TAB). Im Vergleich der Bundesländer stellt Thüringen viel öffentliches Beteiligungskapital zur Verfügung. Thüringen erreicht dabei je nach Methodik vordere Plätze, nach einer Untersuchung der Wirtschaftsbera­tung Lutz Abel Platz 3 nach Bayern und Nordrhein-Westfalen.
 
„In Thüringen verstärkt sich privates und öffentliches Beteiligungskapital gegenseitig“, so der Wirtschaftsminister – mit sichtbaren Erfolgen:
  • Ende 2017 gelang der InflaRx GmbH aus Jena der Sprung an die US-Technologiebörse Nasqdaq.
  • Ein Thüringer Startup für Videoanalysen – fayteq – war so attraktiv, dass es vom Internetriesen Facebook erworben wurde.
  • Die JeNaCell GmbH gewann beim internationalen Wissenschaftswettbewerb Falling-Walls-Venture den ersten Preis als „Start-up of the Year 2017“.
Laut Innovationsatlas des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln von 2017 ist Thüringen Innovationhochburg und erreicht den ersten Platz im Ranking der Bundesländer mit 42 Neugründungen in innovativen Branchen je 10.000 aktive Unternehmen.
 
Die Investor Days Thüringen sind eine Initiative von ThEx innovativ in Trägerschaft der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und der beteiligungsmanagement thüringen gmbh (bm|t), um innovative Start-ups und Wachstumsunternehmen mit potenziellen Kooperations- oder Geschäftspartnern als auch mit Investoren und Business Angels zusammenzubringen. ThEx innovativ ist im Verbund des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) speziell auf innovative Gründungen ausgerichtet und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln gefördert.
 
(Quelle: TMWWDG)

Preisträger Elevator Pitch 2018:

  • backup Exoskelett | Gründer: Ronny Staps (Hamburg)
    (Preis GRUENDELPARTNER Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Sachpreis im Wert von 1.500 Euro)

    Das Start-up bietet eine komfortable Schutzausrüstung für den Arbeitsalltag. Die integrierte und jederzeit verfügbare Schutzfunktion unterstützt und schützt die Wirbelsäule beim Heben und Tragen von Lasten.

  • Infrasolid GmbH | Gründer: Bejamin Buchbach
    (Preis Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Sachpreis im Wert von 2.000 Euro)

    Das Start-up entwickelt und produziert Infrarot-Lichtquellen für Gasmessgeräte und Spektrometer.
    Die innovativen und energiesparsamen Mikro-Lichtquellen von dem Unternehmen sind Bauteile smarter Messgeräte, die anhand des Infrarot-Fingerabdruckes von Stoffen Informationen, z.B. über den CO2 Gehalt in der Luft, die Frische oder die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln generieren.
  • Pflegeplatzmanager GmbH | Gründer: Alexander Bauch, Chris Schiller
    (Preis APROPRO HAARBECK Projektmanagement, Sachepreis im Wert von 2.000 Euro)

    Dieses Unternehmen vernetzt das Entlassmanagement der Krankenhäuser und Rehakliniken mit dem Aufnahmemanagement der Weiterversorger bei Pflegebedürftigkeit. Durch den digitalen Entlassprozess schafft das Start-up-Unternehmen erstmals Markttransparenz für alle Beteiligten. Bisher wird dies ausschließlich durch Telefon, Fax und E-Mail in zeitintensiven Arbeitsprozessen erledigt.
  • rooom AG | Gründer: Hans Elstner, Sebastian Gottschlich
    (Preis der STIFT und bm-t, Geldpreis 3.000 Euro
    und Publikumspreis Preis der StartupCon)

    Bisher werden 3D, VR und AR Anwendungen üblicherweise von beauftragten Agenturen erstellt. Eine Do-it-yourself-Plattform für 3D gibt es bisher nicht. Die bisherigen Insellösungen lassen sich meist nicht im Browser verwenden und vor allem nicht ohne Fachkenntnisse einfach und jeder Zeit bearbeiten, verändern und umgehend veröffentlichen. Ziel ist es 3D, VR und AR durch die Einfachheit und Niederschwelligkeit der Plattform massenmarkttauglich zu machen. Das Unternehmen hat den Anspruch, die größte Plattform zur Präsentation von Produkten und Dienstleitungen in 3D zu werden.  Es eröffnet jedem mit wenigen Mausklicks die Möglichkeit, sich, sein Unternehmen und seine Produkte in 3D, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) zu präsentieren – plattformübergreifend und direkt im Browser.
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Aktuelles Tue, 19 Jun 2018 13:26:00 +0200
"Schule MIT Wissenschaft Thüringen", 7. - 9. Juni 2018 in Erfurt https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=416&cHash=b6092e4e8be6af0968a7bb55712867fd Nach dem Beispiel des bekannten Massachusetts Institute of Technlogy (MIT) aus den USA lädt die... Nach dem Beispiel des bekannten Massachusetts Institute of Technlogy (MIT) aus den USA lädt die STIFT engagierte Thüringer MINT-Lehrkräfte zum Austausch mit Spitzenforscherinnen und Spitzenforschern ein. Zusätzlich geben Praxisworkshops konkrete Beispiele und Anregungen für den Unterricht. Themenvielfalt: Vom Fragen stellenden Computer bis zum intelligenten Mikroskop | Infrarotastronomie | Funkemulation | Blick ins Innere der Erde | Visuelle Informationsverarbeitung im Insektengehirn | Wie Pflanzen die Wasserflüsse gestalten | Chaosverhalten post-newtonscher Orbitalbewegungen | Digitale Bildungsrevolution | Lichtmanipulationsstrategien in der Natur


Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) organisiert vom 7. – 9. Juni 2018 zum dritten Mal mit dem MIT Club of Germany e. V. die Tagung „Schule MIT Wissenschaft“ ausschließlich für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften und Technik.

„Begeisterer begeistern“ - unter diesem Motto geben hervorragende Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher in Vorträgen Einblicke in ihre aktuellen Forschungsbereiche. Zur Tagung sind Lehrerinnen und Lehrer eingeladen, die Lust haben, sich über ihre Fächergrenzen hinaus inspirieren zu lassen. In Workshops erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sich aktuelle Themen aus Wissenschaft und Forschung praktisch im Schulalltag umsetzen lassen. Dabei „erwecken sie einen Roboter zum Leben“, „nutzen Pflanzenfarbstoffe für die Energiegewinnung“, lernen „Kreativitätstechniken für den MINT-Unterricht“ und vieles mehr kennen.

„Mit der Tagung wollen wir das Engagement der Thüringer Lehrerinnen und Lehrer würdigen und ihnen Motivation und Impulse für die tägliche Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern geben. Bereits bei den vergangenen Tagungen konnten wir erleben, wie die ‚Begeisterung‘ der Referenten überspringt und wie spannend und anregend der Erfahrungsaustausch mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie untereinander ist. Möglich wird dies auch durch die großartige Unterstützung durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und unsere deutschlandweiten Partner“, sagt Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT).

„Die Förderung der MINT-Fächer hat in Thüringen eine hohe Priorität. Ein vielfältiges und ausdifferenziertes System von schulischen und außerschulischen Fördermöglichkeiten unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, mathematisch-naturwissenschaftliche Fähigkeiten und Begabungen zu vertiefen. Die Tagung ‚Schule MIT Wissenschaft‘ leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie ist für Pädagoginnen und Pädagogen in den MINT-Fächern eine hervorragende Möglichkeit zum Austausch und zur Fortbildung auf ausgesprochen hohem Niveau. Dies ist notwendig, da auf naturwissenschaftlichem und technischem Gebiet eine rasante und anspruchsvolle Entwicklung zu verzeichnen ist.“, so Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport. Er wird die Tagungsteilnehmer am 8. Juni 2018 begrüßen.

Ablauf (Kurzfassung)

Donnerstag, 07.06.2018 | STUDIOPARK KinderMedienZentrum Erfurt, Erich-Kästner-Str. 1, Erfurt
  • 19:00 Uhr – Eröffnungsempfang
Freitag, 08.06.2018 | Radisson Blu Hotel Erfurt, Juri-Gagarin-Ring 127, Erfurt
  • 08:45 Uhr – Eröffnung der Tagung durch Minister Holter
  • 09:00 – 13:30 Uhr – Vorträge
  • 14:15 – 15:45 Uhr – Workshops
  • 16:15 – 18:15 Uhr – Vorträge
Samstag, 09.06.2018 | Radisson Blu Hotel Erfurt
  • 09:00 – 11:00 Uhr – Vorträge
  • 11:30 – 13:00 Uhr – Workshops
  • 13:45 – 14:45 Uhr – Abschlussvortrag
Vorträge im Überblick
  • Dr. Alexander Freytag | Corporate Research and Technology; Carl Zeiss AG Jena
    Vom Fragen stellenden Computer bis zum intelligenten Mikroskop: Ein Blick hinter den Mythos „Machine Learning“ in akademischer und industrieller Forschung
  • Prof. Dr. Olaf Kretzer | Honorarprofessor an der Hochschule Schmalkalden und Leiter der Sternwarte Suhl
    Verborgenes sichtbar machen - Infrarotastronomie in großen Höhen
  • Prof. Dr.-Ing. Giovanni Del Galdo | Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Technische Universität Ilmenau
    Funkemulation – Schaffung virtueller elektromagnetischer Umgebungen zur Verifizierung von Kommunikations- und Navigationssystemen über die Luftschnittstelle
  • Dr. Juliane Dannberg | Colorado State University, Fort Collins, Colorado, USA
    Ein Blick ins Innere der Erde – Wie Gesteinsbewegungen unseren Planeten formen
  • Dr. Anna Stöckl | Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie Bis Februar 2018: Aalto University, Finnland
    Visuelle Informationsverarbeitung im Insektengehirn
  • Jun.-Prof. Dr. Anke Hildebrandt | Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Geowissenschaften
    Zwischen Himmel und Erde: Wie Pflanzen die Wasserflüsse gestalten
  • Maximilian Marienhagen | Georg-August-Universität Göttingen; Aaron Wild | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Toni Ringling | Georg-August-Universität Göttingen (Thüringer Teilnehmer am Bundeswettbewerb Jugend forscht 2017, 1. Platz Geo- und Raumwissenschaften, angetreten für Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Spezialschulteil MA/NW/IF, Erfurt)
    Untersuchung des Chaosverhaltens post-newtonscher Orbitalbewegungen
  • Ralph Müller-Eiselt | Bertelsmann Stiftung
    Humboldt vs. Orwell – wohin führt die digitale Bildungsrevolution?
  • Prof. Dr. Stefanie Gräfe | Institut für Physikalische Chemie, Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Biologisch inspirierte optische Materialien – einzigartige Lichtmanipulationsstrategien in der Natur als Vorbild für die Entwicklung von multifunktionalen, dynamischen, optischen Materialien
Das vollständige Programm finden Sie unter: >>https://jungforscher-thueringen.de/schule-mit-wissenschaft/programm/]]>
Aktuelles Wed, 06 Jun 2018 11:44:00 +0200
Internationales FuE-Projekt „COOLtex“ in Thüringen gestartet https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=415&cHash=5386f8afe2a5c7c0c528c7d85d4d7e1d Firmenreise legt Grundstein für transnationales Forschungsprojekt - Innovative textile Kühlsysteme... gemeinsame Entwicklungsprojekt konnten über das Förderprogramm „Ira-SME“, das nationale Forschungsgelder für grenzüberschreitende FuE-Projekte bündelt, über 530.000 € Projektbudget akquiriert werden. Unterstützt wurde die ITP GmbH dabei vom SmartTex-Netzwerk und den Internationalisierungs-Experten des Enterprise Europe Network Thüringen der STIFT. Beide Netzwerke pflegen seit Jahren enge Kontakte ins Ausland, nicht zuletzt über jährliche Firmenreisen in ausgesuchte Textilregionen. Der Grundstein wurde während der vom EEN Thüringen organisierten Firmenreise Anfang September 2017 nach Westböhmen in Tschechien gelegt. Diese Reisen bieten beste Möglichkeiten, um potenzielle Geschäfts- oder Projektkooperationen anzubahnen. Dank der Zusammenarbeit mit den internationalen Netzwerk-Kollegen konnten in vorgeplanten Gesprächen bereits konkrete potenzielle Geschäfts- oder Projektpartner getroffen werden. Auch die ITB GmbH traf dort beide Projektpartner aus Plzen, mit denen in den folgenden Wochen das gemeinsame Forschungsprojekt sowie ein Förderantrag erarbeitet wurde. Von den insgesamt 14 Anträgen, die per 27.09.2017 eingereicht wurden, sind nur sechs Projekte bewilligt worden. Im Ranking ganz oben war auch das Projekt „COOLtex“, das nun über 2 Jahre eine Förderung erhält. „Hier zeigt sich die Stärke unseres Netzwerkes.“, freut sich Beatrix Scheel, Projektleiterin bei der STIFT. „Über unsere internationalen Kontakte können wir konkrete und vor allem passgenaue Partner vermitteln. Die gründliche Vorbereitung und individuelle Gesprächsplanung spart den Unternehmen Zeit und Geld, da sie in kurzer Zeit zahlreiche Akteure an einem Ort treffen und wertvolle neue Kontakte knüpfen können.” „Die jahrelange intensive Unterstützung durch das EEN Thüringen bei der STIFT hat sich erneut in barer Münze ausgezahlt,“ so Klaus Richter, Initiator und langjähriger Manager des SmartTEX-Netzwerkes aus Weimar. Beide legen großen Wert auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Die nächste gemeinsame Aktion ist bereits in Planung: im September 2018 führt eine Firmenreise in den Raum um Zürich und St. Gallen in der Schweiz, wo sich in den letzten Jahren ein Innovationscluster herausgebildet hat.

Kontakt:
Beatrix Scheel
Enterprise Europe Network  Thüringen , c/o STIFT
0361 - 78923-57  |  beatrix.scheel@stift-thueringen.de


Über das Enterprise Europe Network:
Das Enterprise Europe Network (EEN) bietet als weltweit agierendes Beratungsnetzwerk für KMU mit rund 600 Partnereinrichtungen in mehr als 60 Ländern kompetenten Service für grenzüberschreitende Aktivitäten. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist seit seiner Gründung 2008 Teil des Netzwerkes. Die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten umfassende praktische und weitestgehend kostenfreie Unterstützung bei Internationalisierungs- und Innovationsvorhaben, bei der Suche nach internationalen Partnern, beim Technologietransfer und bei der Nutzung von Europäischen Fördermitteln.


Über das SmartTex-Netzwerk Thüringen
Smart Textiles, oder auch sogenannte “intelligente Textilien” haben spezielle funktionale Eigenschaften. Sie können beispielsweise mit elektrisch leitenden Fasern durchwebt sein, elektronische Bauteile oder gedruckte Elektronik enthalten. Die Themen und Anwendungsmöglichkeiten für smarte Textilien sind vielfältig und reichen von  technischen Textilien und Maschinenbau, über Medizin- oder Fahrzeugtechnik, Wearables bis zum Bauwesen. Auch in Thüringen bieten Smarte Textilien viel Potenzial für die regionale Wirtschaft. Im SmartTex-Netzwerk Thüringen haben sich daher 60 Produzenten, Entwickler und Wissenschaftler aus mittlerweile 6 Ländern für einen schnellen Wissenstransfer und die wirtschaftliche Verwertung zusammengeschlossen.


Über das Förderprogramm IrA-SME:

Ira-SME ist ein transnationales Förderschema, das nationale Forschungsgelder aus 7 Ländern bzw. Regionen bündelt (D, CZ, BE/Flandern und Wallonien, Frankreich/Hauts-de-France, LU, RU). Es ist themenoffen und wird über zwei Aufrufe jährlich ausgeschrieben. Im Herbst-Aufruf 2017 beteiligten sich vier Länder bzw. Regionen: D, CZ, RU, Flandern.



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Aktuelles Tue, 15 May 2018 08:40:00 +0200
Innovationen im Wettbewerb: Innovationspreis Thüringen ausgelobt https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=413&cHash=47ad213cb61f786cae44a64b45204601 Das Thüringer Wirtschaftsministerium, die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung... Das Thüringer Wirtschaftsministerium, die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), der TÜV Thüringen e.V. sowie die Ernst-Abbe-Stiftung loben zum 21. Mal den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten „Innovationspreis Thüringen“ aus. Bewerbungen können bis zum 30. Juni eingereicht werden.
 
„Unsere Wirtschaft lebt davon, sich immer wieder neu zu erfinden und bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren die Nase vorn zu haben“, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. „Nur so wird sich Thüringen als zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort auch in Zukunft behaupten.“ Das Land schaffe deshalb gute Rahmenbedingungen und wirksame Anreize, um aus Ideen Innovationen zu machen. In diesem Zusammenhang sei auch der Thüringer Innovationspreis zu sehen: „Mit dem Innovationspreis wollen wir gute, marktfähige Ideen würdigen und damit Unternehmer, Forscher und Gründer motivieren, neue Angebote und Geschäftsmodelle zu entwickeln.“
 
Bewerbungen sind in den vier Kategorien „Tradition & Zukunft“, „Industrie & Material“ und „Licht & Leben“ sowie „Digitales & Medien“ möglich. Für Firmengründer und Start-ups kann die Jury kategorieübergreifend einen „Sonderpreis für Junge Unternehmen“ vergeben. Die besten marktfähigen Innovationen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro ausgezeichnet. Der Thüringer Innovationspreis gehört damit zu den am höchsten dotierten Landes-Innovationspreisen bundesweit.
 
Ebenfalls ausgeschrieben wird der „Ernst-Abbe-Preis für innovatives Unternehmertum“ für besondere Verdienste um den Wissenschafts- und Technologiestandort Thüringen. Für diesen Personenpreis können die Thüringer Kammern geeignete Kandidaten vorschlagen. Über die Vergabe entscheiden die Wettbewerbsträger.
 
Teilnehmen können Unternehmen jeder Größe, aber auch Einzelpersonen, Handwerksbetriebe, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Voraussetzung ist der Sitz oder eine Betriebsstätte in Thüringen. Zum Wettbewerb eingereicht werden können neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die überwiegend in Thüringen entwickelt, gestaltet bzw. gefertigt worden sind. Sie müssen seit Kurzem auf dem Markt eingeführt sein oder kurz vor ihrer Markteinführung stehen und Aussicht auf eine erfolgreiche Etablierung am Markt haben.
 
Eine unabhängige Jury mit regionalen und überregionalen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft bewertet die Einreichungen unter anderem nach Innovationsgrad, Unternehmerischer Leistung und Marktpotenzial.
 
Die Verleihung des XXI. Innovationspreises Thüringen findet am 14. November 2018 in Weimar statt.
 
Bewerbungen können ab sofort bis zum 30. Juni 2018 online eingereicht werden unter www.innovationspreis-thueringen.de]]>
Aktuelles Mon, 26 Mar 2018 14:53:00 +0200
"MINT-freundliche Schulen Thüringen 2018" gesucht! https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=412&cHash=caddc69d274848ea41c0455c2eae75ec Thüringer Grundschulen und weiterführende Schulen sind aufgerufen, sich bis zum 31. Mai 2018 online... 31. Mai 2018  online unter https://www.mintzukunftschaffen.de/auszeichnung.html als „MINT-freundliche Schule“ zu bewerben. Schulen, die die Kriterien erfüllen und ausgezeichnet werden, erhalten für drei Jahre das Siegel „MINT-freundliche Schule Thüringen“. Zur Erfüllung der Kriterien können die Schulen gern auf die Unterstützung beider Stiftungen zurückgreifen. Des Weiteren werden besonders herausragende Schulen in Thüringen mit einem Preisgeld der STIFT von insgesamt 15.000 € ausgezeichnet. „In Thüringen gibt es derzeit erst 24 Schulen, die den Titel „MINT-freundliche Schule“ tragen. Die Anzahl derer, die in ihrem Schulalltag den MINT-Gedanken leben, liegt dabei wesentlich höher. Dies zeigen insbesondere die 201 Grundschulen, die als „Häuser der kleinen Forscher“ aktiv sind sowie die Teilnahme von etwa 90 Grund- und weiterführenden Schulen am Wettbewerb Jugend forscht. Deshalb möchten wir Sie ermutigen: Bewerben Sie sich um den Titel „MINT-freundliche Schule“ und machen Sie die Kompetenz Ihrer Schule für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Unternehmen sichtbar.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT. Die Ausschreibung „MINT-freundliche Schule Thüringen“ wird durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien unterstützt. Die Auszeichnung findet im Rahmen des Galaempfangs „Jungforscher Thüringen“ am 25. September 2018 im Seminargebäude congress centrum neue weimarhalle, Weimar statt. zur Online-Bewerbung Ausschreibung MINT-freundliche Schule 2018]]> Aktuelles Fri, 16 Mar 2018 13:12:00 +0100 Kreativ, innovativ und sozial – das sind die Gewinner des Thüringer Gründungsideenwettbewerbs https://www.stift-thueringen.de/index.php?id=39&tx_ttnews%5Btt_news%5D=411&cHash=67545378189df78bb5835e3b22f71bde Am 14.03.2018 wurden die sieben besten Geschäftsideen im Rahmen der Prämierungsveranstaltung zum... Am Mittwochabend, den 14.03.2018, wurden die sieben besten Geschäftsideen im Rahmen der Prämierungsveranstaltung zum Thüringer Gründungsideenwettbewerb ausgezeichnet.
In diesem Jahr konnte der Wettbewerb wieder zahlreiche innovative, kreative und soziale Gründungsideen aus ganz Thüringen gewinnen.  Insgesamt haben sich 75 Bewerber mit 43 Gründungsideen zum Ziel gesetzt, die Jury in einer der drei Kategorien „Allgemeine Gründungsideen“, „Innovative Gründungsideen“ und „Gründungsideen Schüler“ zu überzeugen. Für die Vorhaben mit einem gesellschaftlichen Mehrwert bestand zusätzlich die Möglichkeit, den Sonderpreis „Social Entrepreneurship“ zu gewinnen. Im feierlichen Ambiente eröffnete Frau Dr. Sabine Awe, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft zusammen mit Frau Christiane Kilian, Projektleiterin ThEx-innovativ/ STIFT die Prämierungsveranstaltung zum Thüringer Gründungsideenwettbewerb. Fast 120 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik folgten der Einladung und hatten die Gelegenheit, die Bewerber bei der feierlichen Preisverleihung persönlich sowie im Rahmen einer Posterausstellung kennenzulernen. Die Gäste nutzten den Abend, sich mit Gleichgesinnten und erfahrenen Unternehmern in angenehmer Atmosphäre auszutauschen. Der Höhepunkt des Abends war natürlich die Preisverleihung selbst. Hier wurden insgesamt sieben gleichrangige Preise im Wert von jeweils 1.000 Euro an die Gründer verliehen.
In der Kategorie „Innovative Gründungsideen“ wurden die Projekte „Telescrop“, „ISOS Spektral optische Sensorik“ und „Backup Arbeitsschutzorthese“ ausgezeichnet.  Zu den Siegern in der Kategorie „Allgemeine Gründungsideen“ gehören „Der Sossenmann“, „Landhaus Posenmühle“ sowie „Sharing Living Project”. Zudem konnte sich das Projekt „Sharing Living Project” über den Sonderpreis „Social Entrepreneurship“ ebenfalls in Höhe von 1.000 Euro freuen. Diese Auszeichnungen sollen nicht nur als anerkennende Starthilfe dienen, sondern auch die öffentliche Sichtbarkeit für die Gründungsvorhaben erhöhen.

Preisträger in der Kategorie „Innovative Gründungsideen“
  • Telescrop aus Weimar
    „Telescrop“ ist ein skalierbarer, einfach zu bedienender Web Self Service zur Aufbereitung und Analyse offener Geodaten. Diese innovative Lösung ermöglicht es Agrarunternehmen, das Pflanzenwachstum auf ihren Feldern zu analysieren, effizientere Entscheidungen zu treffen und Ressourcen zu sparen. Der von dem Team selbst entwickelte Machine Learning Algorithmus verfolgt einen völlig neuen Ansatz und liefert Ergebnisse, welche direkt in der landwirtschaftlichen Produktion eingesetzt werden können. Die Nutzung von Telescrop erfolgt über einen personalisierten Web Account, hierfür wird ein flächenabhängiges Nutzungsentgelt erhoben.

  • ISOS Spektral optische Sensorik aus Ilmenau
    Bisher sind Spektrometer für zahlreiche Anwendungen zu groß, teuer, empfindlich und wartungsintensiv. Mit der Technologie von ISOS werden diese Nachteile behoben.  Kunden können bei etablierten Produkten erheblich Kosten sparen und gänzlich neue Produkte erschaffen, die bisher nicht wirtschaftlich waren. Das Ziel ist es miniaturisierte monolithische Spektralsensoren kundenspezifisch zu entwickeln und zu verkaufen.

  • Backup Arbeitsschutzorthese aus Münchenbernsdorf/ Hamburg
    Die Arbeitsschutz-Orthese „backup“ ist die erste Schutzausrüstung für die Wirbelsäule. Vor allem Beschäftigte im Baugewerbe und der Pflege sind sehr häufig mit Belastungen bei manueller Lastenhandhabung konfrontiert. Bisher können mobile Berufsgruppen nur begrenzt entlastet werden, da Hebe- und Tragehilfen zu unflexibel sind. Durch freie Beweglichkeit und hohen Komfort kann „backup“ während des gesamten Arbeitstages getragen werden. Mit nur einem Handgriff wird die Schutzfunktion der Orthese aktiviert. Diese formt dann die Rückenkontur des Trägers nach und schützt vor Überlastung der Wirbelsäule beim Heben und Tragen.
 
Preisträger in der Kategorie „allgemeine Gründungsideen“
  • Der Sossenmann aus Meiningen
    In einer kleinen Manufaktur stellt „Der Sossenmann“ in liebevoller Handarbeit verschiedene verzehrfertige Soßen im umweltfreundlichen Glas her. Aus besten Zutaten größtenteils regionaler Lieferanten entstehen hochwertige Produkte. Viele der Soßenkreationen sind nicht nur herzhaft und megaschmackhaft, sondern es wird bei der Herstellung auch komplett auf den Zusatz von künstlichen Inhaltsstoffen und Konservierungsstoffen verzichtet. Durch den schonenden Herstellungsprozess sind die Soßen ungekühlt mindestens 3 Monate haltbar und trotzdem bleibt alles Gute erhalten.

  • Landhaus Posenmühle gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) aus Posemühle
    Das Team plant die Eröffnung einer stationären Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung. Der Volksmund würde Kinderheim hierzu sagen, aber sie ist sehr viel mehr. Der Leitgedanke ist es, dass ein Kind eine Familie braucht. Leider gibt es Kinder, die nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien leben können. Hierfür wird eine Art Ersatzfamilie gebildet. Die Leiterin des Projekts wohnt mit ihrem Ehemann im gleichen Gebäude wie die künftigen Bewohner. Zu einer Familie gehören Tiere, deswegen wird eine Nutztierhaltung betrieben und tiergestützt gearbeitet. Das Ziel ist es Kindern eine Zukunft zu schenken und einen Ort zum Kraft tanken nach schwierigen Zeiten zu geben.

  • Sharing Living Project aus Erfurt (+ Gewinner des Sonderpreises für Social Entrepreneurship)
    Das Projekt adressiert ältere, einsame Menschen, die unabhängig sein möchten, sowie Studenten, die nach bezahlbarer Wohnung suchen. Die Online-Plattform „Sharing Living Project“ zielt darauf ab, die Probleme beider Generationen verbindend zu lösen. Um die Lebensqualität beider Gruppen zu verbessern, werden Profile mit spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen erstellt, die gezielt gematcht werden. So kann beispielsweise ein Wohnraum eines älteren Menschen mit einem Studenten geteilt werden, der im Austausch dafür bestimmte Aufgaben, wie z.B. Haushalt, übernehmen sowie Kommunikationsbedarf erfüllen kann.

Der Thüringer Gründungsideenwettbewerb wird von ThEx innovativ, in Trägerschaft der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), gemeinsam mit den Regionalpartnern, dem TGZ Gera, dem BIC Nordthüringen sowie dem TGF Schmalkalden/Dermbach, ausgerichtet. Der Wettbewerb dient zur Identifizierung von Frühphasenprojekten und bietet neben attraktiven Preisen einen großen Nutzen für zukünftige Entrepreneure. Alle Teilnehmer - ob Preisträger oder nicht - erhalten eine konstruktive Einschätzung ihrer Gründungsidee, Tipps zur Weiterentwicklung und können ein individuelles Coaching zur Geschäftsmodellentwicklung in Anspruch nehmen.


Kontakt:
Christiane Kilian
Projektleiterin ThEx innovativ, c/o STIFT
0361/7892374 | christiane.kilian@stift-thueringen.de | www.thex.de/innovativ

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Aktuelles Wed, 14 Mar 2018 19:00:00 +0100