im Bild v.l.n.r.: Dr. Maxton-Küchenmeister (Joachim Herz Stiftung), Dr. Günther (STIFT), Dr. Baszio (Stiftung Jugend forscht), Dr. Klaubert (Thüringer Bildungsministerin)

Freitag, 12. Februar 2016

Aufbauen, Vernetzen, Verstetigen: Fachtagung in Erfurt fördert bundesweite Gründung neuer Schülerforschungszentren

(Erfurt, 12.02.2016) Anlässlich der bundesweiten „Fachtagung Schülerforschungszentren“ treffen sich am 11. und 12. Februar in Erfurt Vertreter bestehender Schülerforschungszentren, in der Konzeption neuer Zentren Engagierte sowie Kooperationspartner und Förderer aus der MINT-Bildung.

Ziel der zweitägigen Tagung unter dem Motto „Aufbauen, Vernetzen, Verstetigen“ ist es, eine Vernetzungsplattform für alle Schülerforschungszentren anzubieten und den bundesweiten Aufbau weiterer Zentren zu unterstützen. Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ist Gastgeber der Veranstaltung, die vom Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Bei einem Besuch des Schülerforschungszentrums Erfurt hatten die Tagungsteilnehmer Gelegenheit, sich dort einen Eindruck von der konkreten Talentförderarbeit zu verschaffen.

Anlässlich der Tagung wurden am gestrigen Abend die Sieger des Konzeptwettbewerbs Schülerforschungszentren 2015 von Stiftung Jugend forscht e. V. und Joachim Herz Stiftung und im Beisein der Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport Dr. Birgit Klaubert ausgezeichnet.

Bereits im vergangenen Jahr wurde das Schülerforschungszentrum Erfurt für sein Konzept ausgezeichnet. Thüringen erhielt nun für die Weiterentwicklung des Konzeptes zu einem Netzwerk „Schülerforschungszentren Thüringen“ eine lobende Erwähnung.

Bildungsministerin Klaubert verwies auf die Erfolge des Erfurter Konzepts und betonte: „Schülerforschungszentren sind eine Bereicherung für die Begabungs- und Breitenförderung in Thüringen und eine Brücke zwischen Schule und Wissenschaft. Sie bieten Lernräume mit technischen Ausstattungen. Fachkräfte sorgen für eine individuelle und intensive Betreuung der Schülerinnen und Schüler. Das ermöglicht ein projektorientiertes forschendes Lernen. Und natürlich wird hier auch ein wichtiger Beitrag für die Berufs- und Studienorientierung geleistet.“


Deshalb sollen in Thüringen weitere Schülerforschungszentren entstehen. Zu dem bereits in Erfurt etablierten Standort sollen schrittweise Zentren in Jena, Gera, Nordhausen und Ilmenau hinzukommen.

„Das erfolgreiche Modell wollen wir auf weitere Standorte in Thüringen übertragen, um flächendeckend Talente im MINT-Bereich zu finden, deren Interessen zu stärken, entsprechende Begabungen zu entdecken und zu fördern und sie nicht zuletzt mit den Möglichkeiten Thüringens als Wissenschafts- und Forschungsstandort vertraut zu machen.“, so Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT.

Zunächst werden in Jena und Gera weitere Schülerforschungszentren etabliert. Die dafür notwendigen Vereinbarungen zwischen der STIFT und dem Bildungsministerium wurden am 11.02. unterzeichnet. In einem weiteren Schritt sollen die Schülerforschungszentren in Nordhausen und Ilmenau folgen.

Die Schülerforschungszentren entstehen aus Kooperationen zwischen dem Schulträger, der für die Räumlichkeiten sorgt, dem Bildungsministerium, das den personellen Bedarf absichert und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), die für die technische Ausstattung sorgt.

 

www.jungforscher-thueringen.de

weitere Quellen:
Pressemitteilung Stiftung Jugend forscht e. V.
Pressemitteilung Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport


zurück

Ansprechpartner


Dr. Sven Günther

Geschäftsführer

+49 (0)361 78923-50

sven.guenther(at)stift-thueringen.de

Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.