Foto: D. Eppen/UKJ

Freitag, 05. Oktober 2012

Thüringer Hochschulen und STIFT bringen Schülerforschungszentren auf den Weg

(Erfurt, 05.10.2012) Thüringen verfügt über ein breites, mit viel Engagement der jeweiligen Akteure etabliertes Angebot für Schülerinnen und Schüler, die sich auch außerschulisch mit Wissenschaft und Forschung befassen wollen. Deutlich zeigt sich dies auch am Status, den der Wettbewerb „Jugend forscht“ in Thüringen erlangt hat. Eine Vielzahl der dort aktiven Jungforscher und deren Betreuungslehrer nutzen solche Angebote, die von Schülerlaboren an den Hochschulen oder spezialisierten Vereinen bis hin zur Begleitung von Jungforscherprojekten an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen reichen.

 

Gerade die außerschulische individualisierte Betreuung und Bereitstellung von For-schungsinfrastruktur über Ferienangebote bis hin zur Einzelbetreuung entsprechen dem, wofür deutschlandweit die Bezeichnung „Schülerforschungszentrum“ steht. Deren Anbindung an den Wettbewerb „Jugend forscht“ dient dabei als motivierende und bindende Komponente.

 

Vor diesem Hintergrund bringen

  • die TU Ilmenau,
  • die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Universitätsklinikum Jena und die Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena mit weiteren regionalen Akteuren wie etwa dem Beutenberg Campus und
  • die FH Nordhausen

gemeinsam mit der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) Schülerforschungszentren auf den Weg. Dies geschieht mit dem Ziel, inte-ressierte Schülerinnen und Schüler zu finden, deren Interessen zu stärken, auch entsprechende Begabungen zu entdecken und zu fördern sowie nicht zuletzt sie mit den Möglichkeiten Thüringens als Wissenschafts- und Forschungsstandort vertraut zu machen. Die STIFT übernimmt dabei die übergreifende Öffentlichkeitsarbeit, die Organisation des Austausches zwischen den beteiligten Partnern und die Einbindung in die Initiative Jugend forscht Thüringen.

 

„Deutschland muss die vorhandenen Potenziale im MINT-Bereich noch wirkungsvoller als bisher ausschöpfen, indem junge Menschen entsprechend ihren Begabungen individuell gefördert werden“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand des Stiftung Jugend forscht e. V. Hamburg. „Dies können wir erreichen, indem wir neben der Schule noch stärker auf ein Erfolgsmodell aus dem Sport- und Musikbereich setzen. Talentförderung betreiben dort flächendeckend und sehr effektiv die Sportvereine und Musikschulen. Im MINT-Bereich fehlt eine vergleichbare Infrastruktur vielerorts. Außerschulische Lernorte wie Schülerforschungszentren übernehmen hier künftig eine wichtige Aufgabe. Thüringen hat das Potenzial einer möglichst breiten Förderung junger interessierter Forscherinnen und Forscher schon früh erkannt. Mit der Entwicklung von Schülerforschungszentren wird dieser Weg konsequent fortgesetzt. Thüringen setzt damit ein deutliches Zeichen, auch über die Landesgrenzen hinweg. Immerhin werden nunmehr 3 von rund 20 Schülerforschungszentren ihre Angebote in Thüringen offerieren."

 

„Dies ist ein erster Schritt, mit dem es uns gelingt, die vielfältigen Angebote für inte-ressierte und auch begabte Schülerinnen und Schüler zu konzentrieren und sichtbar zu machen. Nun gilt es, die Angebote an die jungen Forscherinnen und Forscher zu bringen und nicht zuletzt gemeinsam mit dem Thüringer Bildungsministerium und der Thüringer Wirtschaft auszubauen.“ erläutert STIFT-Geschäftsführer Dr. Sven Günther die Intention der Partner. „Ein herzlicher Dank geht insbesondere an die beteiligten Hochschulen in Ilmenau, Jena und Nordhausen, die mit ihrem Engagement in Zeiten nur beschränkt zur Verfügung stehender Mittel ein deutliches Zeichen setzen.“

 

Dabei ist eine Aufnahme von weiteren Zentren, die ein Mindestangebot an individualisierter Betreuung einbringen müssen, jederzeit möglich.

 

Die Angebote der Thüringer Schülerforschungszentren richten sich an alle interessierten Schülerinnen und Schüler unabhängig von einer Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“. Grundsatz ist dabei eine enge Zusammenarbeit mit den Thüringer Schulen.

 

 

Ansprechpartner:

Dr. Sven Günther, STIFT

www.stift-thueringen.de | www.jugendforschtthueringen.de | www.jugend-forscht.de

 

 

Schülerforschungszentrum an der Technischen Universität Ilmenau


Technische Universität Ilmenau
Heike Mammen Referat Marketing
Ehrenbergstraße 29 | 98693 Ilmenau
Telefon: 03677 69-1736
E-Mail: heike.mammen(at)tu-ilmenau.de

 

Schülerforschungszentrum Jena


Friedrich-Schiller-Universität Jena
Dezernentin, Stellvertretende Kanzlerin Studentische und Akademische Angelegenheiten
Prof. Dr. Eva Schmitt-Rodermund Fürstengraben 1 | 07743 Jena
Telefon: 03641 931100
E-Mail: Eva.Schmitt-Rodermund(at)uni-jena.de


Universitätsklinikum Jena
Forschungszentrum Lobeda
Koordinatorin
Dr. Katrin Hoffmann
Erlanger Allee 101 | 07743 Jena
Telefon: 03641 90325800
E-Mail: Katrin.Hoffmann(at)med.uni-jena.de


Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena
Fachbereich Grundlagenwissenschaften
Katja Geller-Urban, M.A.
Carl-Zeiss-Promenade 2 | 07745 Jena
Telefon: 03641 205522
E-Mail: Katja.Geller-Urban(at)fh-jena.de


Beutenberg Campus e. V.
Dr. Christiane Meyer
Hans-Knoll-Straße 1 | 07745 Jena
Telefon: 03641 930480
E-Mail: campus(at)beutenberg.de

 

Schülerforschungszentrum an der Fachhochschule Nordhausen


Fachhochschule Nordhausen
Koordinatorenstelle Nachwuchsförderung
Dipl.-Ing. (FH) Kerstin Apel
Weinberghof 4 | 99734 Nordhausen
Telefon: 03631 420705
E-Mail: apel(at)fh-nordhausen.de


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Ansprechpartner


Dr. Sven Günther

Vorstand

+49 (0)361 78923-50

sven.guenther(at)stift-thueringen.de

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