Mittwoch, 09. Mai 2012

Ideen werden Wirklichkeit - Erfolgreiche Arbeiten mit dem Student Design Award 2012 ausgezeichnet

Mit einem Besucherplus von 8 Prozent endete am 9. Mai in Erfurt die Kongressmesse Rapid.Tech 2012. Insgesamt verzeichnete die Spezial-Veranstaltung 1.300 Tagungs- und Ausstellungsgäste aus 13 Ländern. In der Messehalle 2 zeigten 67 Aussteller aus vier Ländern ihre Produkte, Maschinen und Dienstleistungen rund um das Thema generative Fertigung.

 

Am Abend des 8. Mai wurde der zum 6. Mal ausgelobte STUDENT DESIGN AWARD for Rapid Monotyping vergeben. Der vom Hauptsponsor Objet GmbH und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) geförderte AWARD ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Die prämierten Objekte werden durch renommierte Firmen produziert. Darüber hinaus werden diese im Rahmen der Fachmesse präsentiert, wodurch sich den Gewinnern wertvolle Praxiskontakte für ihre Karriere eröffnen. Der Preis richtet sich an Studierende, die sich mit generativen Fertigungsverfahren und den sich daraus ableitenden Perspektiven für die Entwurfstätigkeit beschäftigen.

Preisträger 2012:

Platz 1:

Kiyoharu Nakajima
Hochschule Coburg
University of Applied Sciences
Beitrag: Komforthese


Zu seinem Objekt:

Diese Fingerorthese ist für Streck- bzw. Beugesehnenverletzungen an Mittel- und Endgelenken konzipiert. Der verletzte Finger wird zuerst mit einem 3D-Scanner gescannt. Aus diesen digitalen Daten entsteht, mit Hilfe CAD, ein perfekt an den Finger angepasstes Modell. Anschließend wird es mit einem 3D-Plotter (z.B. Objet Connex 500) in verschiedenen Härtegraden gedruckt. Die Orthese wird also je nach Rehabilitationsphase in unterschiedlichen Härtegraden gedruckt und unterstützt Schritt für Schritt den Heilungsprozess, der bis zu 18 Monate dauern kann.
 
Die Netzstruktur schützt den Finger, indem sie ihn umhüllt. Darüber hinaus kann sich die Orthese an mögliche Formveränderung des Fingers, z.B. durch Schwellung, anpassen. Die Ausschnitte lassen dem Finger den erforderlichen Freiraum. Außerdem ist die Netzstruktur so angelegt, dass sie sich bei Bewegung anpasst.
 
Diese Orthese kann, je nach Wunsch, in verschiedenen Farben gedruckt werden. Diese neue Technologie ermöglicht nicht nur ein Design, das so bisher nicht produziert werden konnte, sondern auch maximale Individualität.

Platz 2:

Daniel Isaza, Juan Isaza
Technische Universität Berlin
Beitrag: Additive Manufacturing für die regenerativen Energien

 

Platz 3:

Johannes Tsopanides
Hochschule Coburg
University of Applied Sciences
Beitrag: InfObjekte - Objekthafte Informationsvisualisierung zum Thema Lebensmittel

 

Platz 4:

Frederik Brückner, Alexander Snejkovski
Fachhochschule Aachen
University of Applied Sciences
Beitrag: Individualisierbares Spielsystem „Rapid-League“

 

Platz 5:

Akos Fodor
Hochschule Hannover
University of Applied Sciences and Arts
Beitrag: Pasta Printa

 

 


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Ansprechpartner


Dr. Sven Günther

Geschäftsführer

+49 (0)361 78923-50

sven.guenther(at)stift-thueringen.de

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