Dienstag, 27. März 2012

Jugend forscht: Uns gefällt, was Deutschlands beste Nachwuchsforscher im Kopf haben!

(Hamburg/Erfurt, 27. März 2012) Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler fiebern dem 47. Bundeswettbewerb von Jugend forscht vom 17. bis 20. Mai 2012 in Erfurt entgegen. Noch bis Ende März werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Finales auf den Landeswettbewerben ermittelt. Unter dem Motto „Uns gefällt, was du im Kopf hast!“ hatten sich bundesweit rund 11 000 Jugendliche an der aktuellen Runde von Jugend forscht beteiligt. „Die Finalisten beweisen, dass wir in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik über ein großes Potenzial an vielversprechenden jungen Talenten verfügen. In Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels ist Jugend forscht ein äußerst wirkungsvolles Instrument zur Nachwuchsförderung in Deutschland“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.

 

Der 47. Bundeswettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) als Bundespate.

Eine Reihe von Jungforschern konnte sich bereits für das Finale qualifizieren: So präsentieren zwei Teilnehmer in Erfurt ein neuartiges Testverfahren, mit dem sie nachweisen können, wie Musik beim Zuschauer die Wahrnehmung einer Filmsequenz beeinflusst. Das Vorkommen von Mikroplastik in der Nordsee untersuchten drei Nachwuchschemiker. Mit einem selbstkonstruierten Messgerät identifizierten sie kleinste Plastikteile in beinahe jeder Wasserprobe. Beim Bundeswettbewerb wird auch ein innovatives Röntgengerät für Zahnärzte vorgestellt. Damit lässt sich die Strahlenbelastung für die Patienten um mehr als die Hälfte reduzieren. Ein weiteres Projekt befasst sich mit dem Potenzial von Biomüll als alternativer Energiequelle. Zwei Jungforscher zeigen, dass es möglich ist, ihre Heimatstadt mittels der jährlich anfallenden Bioabfälle mit „grünem Strom“ zu versorgen.

„Thüringen als Innovationsstandort freut sich, Gastgeber des diesjährigen Jugend forscht Finales zu sein“, sagt Prof. Dr.-Ing. Werner Bornkessel, Bundespatenbeauftragter und Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen. „Gerade in Wirtschaft und Wissenschaft bieten sich High Potentials in unserer Region besonders attraktive Perspektiven.“

 

Folgende Landessieger treten für Thüringen beim Bundeswettbewerb im Mai an:

Mit Weihrauch gegen die Bakterienflut -
Eine mikrobiologische Untersuchung zur antibakteriellen Wirkung von Weihrauch

Weidensee, Brian

Kramer, Lisa

Vogel, Maximilian

Albert Schweitzer Gymnasium Erfurt, Spezialschulteil




Technische Kommunikationsunterstützung für taubblinde Menschen

Sauer, Gregor

Brammerloh, Malte

Jagusch, Philipp

Friedrich-Schiller-Universität Jena,

Georg-August-Universität Göttingen


Auswirkungen von Kunststoffbestandteilen auf die Biolumineszenz von Leuchtbakterien

Gottschall, Robert

Hallecker, Toni,

Fröbel, Filipp

Gymnasium "Gleichense" Ohrdruf


Planeten in Aktion - Gravitationssimulation von Mehrkörperproblemen

Al-Arami, Sufjan

Freitag, Christoph

Wicher, Till

Albert Schweitzer Gymnasium Erfurt, Spezialschulteil


Die Frage nach der Lage - Untersuchung und Ermittlung des Vialzentrums in n-Ecken

Grüner, Paul-Lucas

König, Maximilian Wilfried

Albert Schweitzer Gymnasium Erfurt, Spezialschulteil


Flexibel konfigurierbare Displays – situationsabhängige Erkennbarkeit am praktischen Beispiel

Bieske, Linn

Goetheschule Ilmenau Gymnasium mit mat.-nw. Spezialklassen


Strom aus der Biotonne - Miniaturisierung einer Biogasanlage

Krause, Andre

Kühmstedt, Frank

Wendt, Sebastian

Angergymnasium Jena



Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere kreative und spannende Projekte aus den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik hinzukommen. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen (28.03.), Rheinland-Pfalz (28.03.), Saarland (28.03.), Bayern (29.03.), Brandenburg (29.03.), Sachsen-Anhalt (29.03.), Baden-Württemberg (30.03.) und Hamburg (30.03.) besteht noch die Möglichkeit, dem wissenschaftlichen Nachwuchs beim Landesfinale über die Schulter zu schauen. Informationen zu allen Landessiegern dieser Runde gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Das Jugend forscht Finale findet vom 17. bis 20. Mai 2012 im Eissportzentrum Erfurt statt. Pressevertreter können sich während des viertägigen Bundeswettbewerbs umfassend über die Leistungen des deutschen Forschernachwuchses informieren. Die Sieger werden am Sonntag, dem 20. Mai 2012, um 10 Uhr in Anwesenheit von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan in einer Feierstunde geehrt.


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Ansprechpartner


Dr. Sven Günther

Geschäftsführer

+49 (0)361 78923-50

sven.guenther(at)stift-thueringen.de

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