Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT): Stiftungsprofessur „Optisch-molekulare Diagnostik und Systemtechnologie“

(Laufzeit 2019 - 2023)

Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) errichtet gemeinsam mit der Chemisch
Geowissenschaftliche Fakultat (CGF) der Friedrich-Schiller Universität Jena eine gemeinsame Professur für „Optische-molekulare Diagnostik und Systemtechnologie“.

Optische und molekulare Analyse-Methoden sind weltweit wichtige Schlüsseltechnologien für den Fortschritt vor allem in den Bereichen Umwelt-, Lebenswissenschaften und Medizin. Insbesondere für die Region Jena spielen die optischen Technologien sowohl für die akademische Forschung und Lehre als auch für die wirtschaftliche Fortentwicklung eine tragende Rolle.

Das Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. (IPHT) erforscht entsprechend seinem Slogan „Photonics for life“ photonische und biophotonische Verfahren und Systeme von den wissenschaftlichen Grundlagen bis zur Anwendung. Es erarbeitet damit Lösungen für drängende gesellschaftliche Fragen aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, und Sicherheit. Die Forschung des IPHT zielt darauf ab, bei seinen photonischen und biophotonischen Lösungen in puncto Auflösung, Sensitivität, Spezifität, Geschwindigkeit, Genauigkeit und Automatisierung in neue Dimensionen vorzudringen. Sie legt damit z. B. die Grundlagen für eine schnellere und genauere medizinische Diagnostik, für eine neue Qualität der Lebensmittel- und Wasseranalyse sowie für innovative Sicherheitstechnik und dient letztlich dazu, das Leben sicherer und gesünder zu machen.

Um die Translation von wissenschaftlichen Ergebnisse in Richtung Anwender z.B. Kliniken zu befördern, d.h. um das „Valley of Death“ zwischen angewandter Grundlagenforschung und Anwendungsforschung zu überwinden, mussen photonische und biophotonische Losungen mit einem hohen Technologiereifegrad (TRL) realisiert werden.

Die Forschungsabteilung Optisch-molekulare Diagnostik und Systemtechnologie beschäftigt sich mit der Entwicklung von Systemen und Anwendungen, die das Verständnis von Infektionskrankheiten verbessern sollen. Durch innovative Lösungsansätze, beruhend auf optischen, molekularen und serologischen Multiparameteranalysen, sollen in Zukunft genauere und schnellere Diagnosen und detaillierte epidemiologische Studien ermöglicht werden. Bei der Entwicklung solcher Tests und Systeme werden beispielsweise molekulare Referenzmethoden wie digitale PCR, Real-Time-PCR, Next-Generation-Sequencing (NGS) und Mikroarray-Technologien verwendet. Durch diese Techniken werden geeignete Parameter evaluiert und für verschiedene Anwendungen optimiert. Ein besonderes Arbeitsfeld ist die Entwicklung patientennaher Point-of-Care Tests. Bei der Definition, Erforschung und Evaluierung aller Anwendungen sollen die Prozesse der gesamten Wertschöpfungskette, d.h. von der Idee über den Prototyp bis hin zur Translation, gemeinsam mit industriellen Partnern, Beachtung finden. 

 

Der Fokus der Abteilung um Prof. Ralf Ehricht liegt in der Entwicklung und Translation von Prototypen im Gesundheitswesen wie auch im veterinärmedizinischen Bereich.

 

Kontakt vor Ort

Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT)
Stiftungsprofessur "Optisch-Molekulare Diagnostik und Systemtechnologie"

 

Prof. Dr. Ralf​ Ehricht


Telefon:    +493641206146
Mail:          ralf.ehricht(at)leibniz-ipht.de


Ansprechpartner


Dr. Christiane Spieß

Justiziariat

+49 (0)361 78923-12

christiane.spiess(at)stift-thueringen.de

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